Die "TuXer"

Die TuXer Alpen sind eine Untergruppe der Zentralalpen in den Ostalpen. Sie befinden sich vollumfänglich in Österreich im Bundesland Tirol. Die Tuxer Alpen sind eine von zwei Gebirgsgruppen, die die Gebirgsränder der Städte Hall bilden. Der höchste Gipfel ist der Lizumer Reckner, 2.886 m, zwischen der Lizum im Wattental und dem Navistal. Namensgeber ist der Ort Tux in einem Seitental des Zillertals.

In der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen (AVE) wird diese Gebirgsgruppe als Tuxer Alpen bezeichnet. Die Bezeichnung Tuxer Voralpen wird in der AVE von 1984 als überholt und nicht zutreffend charakterisiert. In der Tat kann das Gebirge mit seiner Ausdehnung und Höhe kaum die Bezeichnung „Voralpen“ erhalten.

Quelle: Wikipedia

 

Umgrenzung

Im Norden bildet das Unterinntal die Grenze von Innsbruck flussabwärts bis zur Einmündung des Ziller. Das Zillertal begrenzt die Gebirgsgruppe im Osten von der Einmündung der Ziller in den Inn flussaufwärts bis Mayrhofen. Im Süden bildet das Tuxertal die Grenze von Mayrhofen bis Hintertux. Von dort setzt sich die Grenze fort auf das Tuxer Joch und durch das Schmirntal bis Sankt Jodok. Im Westen werden die Tuxer Alpen durch das Wipptal begrenzt von Sankt Jodok flussabwärts bis Innsbruck.

Das Tuxer Joch verbindet die Tuxer Alpen mit den Zillertaler Alpen.

Die Tuxer Alpen sind ein Skitouren- und Wandergebiet. Skigebiete sind Glungezer, Lizum im Wattental, Hochfügen-Hochzillertal, Penken, Kellerjoch, Patscherkofel.

 

Bedeutende Berggipfel:

 

Weitwanderwege

Der Traumpfad München-Venedig führt durch die TuXer Alpen. Der im Jahr 1977 zum ersten Mal vorgeschlagene Weg hat inzwischen einen sehr großen Bekanntheitsgrad erlangt.

Der 9. Tag des Traumpfads führt von Hall in Tirol zur Glungezerhütte, die nächste Etappe über die seven TuXer summits und das Naviser Jöchl zur Lizumerhütte des ÖAV Hall.

Der 10. bzw. 11. Tag führt von der Lizumerhütte zum Tuxer Joch-Haus, über den Pluderling-Geier-Sattel und den Gschützspitz-Sattel.
 

Durch die Tuxer Alpen führen ferner der 

* Inntaler Höhenweg >>

* Adlerweg >>

* Via Alpina (rot) >>

Olympiaweg >>

Glungezer&Geier-Weg 335 >>

Zentralalpenweg 02A >>

Geologie

      Der größte Teil der Tuxer Alpen besteht aus niedriggradig metamorphen Gesteinen, die dem Innsbrucker-Quarzphyllit-Komplex (quarzige Phyllit-Schiefer) zugerechnet werden. An diese Zone paläozoischer Gesteine schließt südlich örtlich eine Zone verschiedener mesozoischer Gesteine an, das Tarntaler Mesozoikum. Diese kompliziert aufgebaute Zone gehört, wie die Quarzphyllitzone, der tektonischen Einheit des Unterostalpins an. Im Tarntaler Mesozoikum finden sich unter anderem Dolomite und Kalke, die etwa die Kalkwand oder die Torwand im Bereich der Wattentaler Lizum aufbauen. Andererseits finden sich auch Bestandteile ehemaliger Ozeanböden, die alsSerpentinit etwa den Lizumer Reckner aufbauen. Der südliche Rand der Tuxer Alpen gehört zum tektonisch tiefer liegenden penninischen Tauernfenster[1]. Was die Tuxer Alpen betrifft, so finden sich hier vor allem Gesteine der penninischen Glocknerdecke (Kalkglimmerschiefer-Hülle der Tauern). Das nordöstliche Eck der Tuxer Alpen im Bereich Schwaz bis Fügen im Zillertal gehört zur oberostalpinen Grauwackenzone, die aus paläozoischen Gesteinen besteht. Im Raum Schwaz wurde in dieser Zone früher in großem Umfang Silber und Kupfer abgebaut.