Die besten Apfelkuchen

laut Magazin "Bergwelten" - auf der Glungezerhütte, nach einem slowenischen Rezept.

( mehr:)

http://www.bergwelten.com/blog/die-besten-apfelkuchen-huetten

Mo

30

Jan

2017

Alpen-Trekking übern Glungezer

"BERGWELTEN" Report Via Venezia
 

Alpen-Trekking Karwendel-Venedig mehr

Schon früh hat Gerald Aichner die Idee begleitet, eines Tages zu Fuß über die Alpen zu gehen – dem hellen, warmen Süden entgegen. Gemeinsam mit seiner Frau hat er sich diesen Traum erfüllt. Daraus entstanden ist ein Buch, das wir euch hier vorstellen wollen, schreiben die "BERGWELTEN".

Buch "Die Bergtour ans Meer" zum Sonderpreis 12 € im shop

Zum Buch  mehr     zum shop

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Mo

30

Jan

2017

"Auf alle  Felle" - Ski.Tour.TuXer

Michael Pröttel beschreibt in der Jännerausgabe von "BERGSTEIGER" das Skitourenparadies der TuXer, rund um Glungezer, Lizum, Wattental, Weertal.

Er beruft sich dabei  auf das Ski.Kultbuch
"DIE WEISSE SPUR" von Gerald Aichner. 

TuXer Skitouren Glungezer & Lizum

Buch "Die weiße Spur" zum Sonderpreis 10 € im shop

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Do

05

Jan

2017

DAV Hüttentest: Schädigender Eintrag zur Lizumerhütte

ÖAV Sektion Hall in Tirol – Lizumerhütte

2. Beschwerde über eine Beschwerde im DAV-Hüttentest
Eintrag vom 29.12.2016 - 
www.alpenverein.de/Huetten-Wege-Touren/Huettentest/

 

Herr Durchquerer! Wir, die Hüttensektion Hall, sind längst der immer wiederkehrenden subjektiven und locker hingeschmissenen vorverurteilenden Kommentare überdrüssig, die da stets anonym veröffentlicht werden, ohne dass die betroffene Sektion oder Hütte unmittelbar und persönlich reagieren kann.

 

Wir kennen zwar manche Schwächen, gelegentlich auch Fehler, die halt jedermann mal macht, sonst aber sind wir zum allergrößten Teil mit dem Pächter- und Wirtsehepaar und seinem Team sehr zufrieden.

 

Auch ich kenne seit Jahrzehnten ! die heimischen Alpen bis in die Westalpen und könnte da wie dort und immer wieder etwas bemängeln, wenn ich unbedingt nörgeln und um jeden Preis kritisieren müsste. (Übrigens genauso in Gasthöfen und auf Campingplätzen in ganz Europa). Ich habe mir das generell trotz mancher Unzukömmlichkeiten oder „berechtigter Kritik“ (was ist das eigentlich?) konsequent immer erspart; weil ich aus ebenso langer ehrenamtlicher und freiwilliger Tätigkeit für den Alpenverein, die Hütten und Wege, die besonderen An- u. Herausforderungen, Schwierigkeiten der Bewirtschaftung, Führung, der Finanzierung und Überlebensfähigkeit von Hütten genau kenne.

 

Ich versagte und versage mir auch pauschal und oberflächlich alle Nörgeleien über oft unverschämte und uneinsichtige Selbstversorger, DAV-Fundis, die mit allerlei Spitzfindigkeit bis List kein Storno bezahlen wollen, oder möglichst kostenlos nächtigen wollen (obwohl sie bei 4+1 keine „Gruppe“ sind), oder einen Tee zu zweit konsumieren, damit sie nicht als Selbstversorger gelten usw., usw.

 

Eine Hütte ist für ihre Gäste da, aber es gelten auch gewisse Spielregeln für die Gäste, auch was Höflichkeit, Anstand, Auftreten und Ansprache, „Forderungen“ und sogenannte „Selbstverständlichkeiten“ des Gastes betrifft.

Es gehört weit mehr dazu, ein/e gute/r Hüttenwirt/in und Pächter zu sein, als Englisch, Französisch, perfekt zu können, gutes Personal zu haben, das eine gewiss nicht leichte Arbeit zu verrichten hat, und nicht leicht unter Einheimischen zu finden ist. Im Konkreten sind die Wirtsleute des Englischen sehr mächtig, haben sie doch jahrzehntelang auf englisch sprechenden Kontinenten gearbeitet.

 

Diesem intensiv-negativ formulierten Eintrag „eines“ Durchquerers, der rein gar nichts Positives anzumerken findet – stehen im Gegensatz dazu viele tausende sehr zufriedene Hüttengäste pro Jahr gegenüber: Viele positive, lobende, begeisterte wie „normale“ Rückmeldungen direkt an den Wirt (siehe Gästebuch auf der Hütte), an die Sektion oder im online-Hüttengästebuch (www.glungezer.at/l-i-z-u-m-e-r-h-ü-t-t-e/gästebuch-lizum) und anderen Plattformen (facebook).

Jährlich sind es zu unserem und des Wirtes Glück über zehntausend Gäste, die bei allen schwierigen äußeren Bedingungen gut und sauberst untergebracht, gut und bestens versorgt, bekocht, informiert (Wetter, Lawine, Wege, Schießübungen, eigener Abhol-Rettungsdienst für geschwächte Wanderer) werden – sodass sehr viele als Stammgäste jährlich wiederkommen!

 

Auch eine Kritik ist immer eine zu viel. Daher wird sich auch die Sektion dieser „Kritik“ annehmen und sich gemeinsam mit dem Pächter um eine weitere noch bessere allgemeine „Ver- und Umsorgung“ der Hüttengäste bemühen.

 

Dieser völlig unreflektierte subjektivste Kommentar erweckt jedoch den Anschein, einfach die Hütte (und/oder den Wirt) nachhaltig schädigen zu wollen und gleicht einer Vorverurteilung, ohne den vermeintlich „Schuldigen“ vorab anzuhören. Diesen Stil lehnt die ÖAV Sektion Hall jedoch unmissverständlich ab.

Ebenso die Tatsache, dass ein Entgegnungstext mit 1000 Zeichen begrenzt ist. Das ist eine Form von Zensur.

Wir verwahren uns gegen solche Methoden.

ÖAV Sektion Hall in Tirol. Der Vorsitzende

Hall, am 5. Jänner 2017

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Do

25

Aug

2016

Roman's Biwak Glungezerhütte2610

"Roman's Biwak" - neue attraktive Schlafhütte für die "Glungezer-Trekking-Hütte2610" übergeben und eröffnet 

 

Die Glungezer-Trekking-Hütte2610 ist um eine besondere Schlafhütte und Attraktion reicher. Im Hüttenbereich wurde  das neue Biwak-Schlaflager "Roman' von ÖAV und BTV dem Alpenverein Hall in Tirol übergeben und eröffnet. Damit verfügt die Glungezerhütte über zusätzliches Top-Nächtigungsangebot, der Alpenverein Hall über seine "fünfte Hütte“.

 

Die Glungezerhütte2610 in den TuXer Alpen liegt an einem international bedeutsamen alpintouristischen Kreuzungspunkt:

·       Patscherkofel & Kellerjoch - am sehr beliebten "Inntaler
  Höhenweg" www.inntaler-hoehenweg.at

·       Triest & Monaco - Via Alpina

·       München  & Venedig – Traumpfad

·       Garmisch & Cortina - Olympiaweg

·       Innsbruck & Brixen  - Europaweg

·       Wilder Kaiser & Arlberg - Adlerweg

·       Wallfahrtsroute Absam nach Maria Trens bei Sterzing

 

Gerald Aichner, Halls AV-Vorsitzender, freut sich: „Die Glungezerhütte2610 hat sich in den letzten Jahren zu einem der besten Standorte dieser Hütten-Trekking-Routen & Touren entwickelt. Steigende Frequenz war für uns Anlass, neue Schlafgelegenheiten zu schaffen:

·       2014 die neue Schlafhütte "TuXer"

·       2016 "Roman’s Biwak2610 Glungezerhütte“, das den Gästen einen besonderen Schlafplatz in der ca. zehn Monate geöffneten Hütte bietet. Das Biwak ist nun, neben Lizumerhütte und Tollingerhütte, die 5. Hütte des Haller Alpenvereins.“

 

Die Übergabe des Biwaks durch ÖAV Vizepräsident Helmut Ohnmacht an den Alpenverein Hall fand bei prächtigem Wetter und in prächtiger Stimmung statt. Ohnmacht skizzierte die erfolgreiche Erfindungsgeschichte seines „Poly-Biwaks“. 

 

Für den Sponsor-Partner BTV betonte Marketingchefin Mag. Barbara Riesner von der Bank für Tirol und Vorarlberg die Bedeutung und Notwendigkeit, dem Bergwanderer sichere Wege und Unterkünfte anzubieten, um für ein genussvolles Erlebnis in der Natur beizutragen.

 

Bürgermeister Martin Wegscheider von Tulfes freute sich über die steigende Frequenz am Glungezer und seiner Hütte und gratulierte zum attraktiven neuen Angebot. 

 

Der Alpenverein Hall bedankte sich bei Heli Ohnmacht, ÖAV, beim großzügigen Biwak-Sponsor, der BTV, und bei der Gemeinde Tulfes, mit Gemeinderäten und Alt-Bürgermeister Sepp Gatt sowie Bgm. Martin Wegscheider für jede Unterstützung,, dass das Projekt Biwak gelingen konnte.

 

Das Interesse der Tagesgäste am Biwak war enorm, Sektionsmitglieder und Vorstand konnten sich über einen weiteren gelungenen „Glungezer-Baustein“ freuen. Hüttenwirt Gottfried kredenzte ausgezeichnete Hüttenkiachl mit Marmelade oder Kraut, speziell für diesen Anlass!

 

Im Winter wird der Alpenverein Hall seine Glungezerhütte - die einzige AV-Hütte mit der Lizumerhütte,  mit eigener LVS-Trainingsanlage - speziell für das Angebot Lawinenausbildung, Vorbeugung, Training mit LVS-Geräten, positionieren    

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Fr

10

Jun

2016

Bundespräsident besucht Lizumerhütte

Anton - Heinz - Lee: Hoher Gast in der Lizumerhütte, ÖAV Hall, im Wattental: 
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, besucht die Lizumerhütte und die Hüttenwirtsleute Anton und Lee

(10. 6. 2016)

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Do

10

Sep

2015

Glungezerhütte auf "Sommerfrische"

Glungezerhütte am Zirbenberg Glungezer

 

Hüttenwirt Gottfried Wieser war am 10. Sept. 2015 Gast in der Sendung "Sommerfrische" von ORF Radio Tirol, auf der Halsmarter. Im Gespräch mit Moderatorin Isabella Krassnitzer erzählte er, ausgehend vom heutigen Tag - minus 3 Grad, Schneereste - über die Hochs dieses Sommers.


"Besser gehts kaum mehr, letztes Jahr war es weniger gut, aber innerhalb von fünf Jahren gleicht sich vieles aus. Unsere Tagesgäste kommen zu Hauff aus der Region Hall-Innsbruck, Unterland. Die Hauptgruppe der Nächtigungsgäste bilden die Weitwanderer, besonders jene auf dem wunderschönen Traumpfad München - Venedig, aber auch auf dem 'Inntaler'. Diese sollten man einmal im Leben gewandert sein! der Vorteil für uns, diese Trekkingwanderer kommen und gehen bei jedem Wetter!"


Isabella kam über Nachfrage zum Trekking auf die nepalesische Küche auf der Glungezerhütte zu sprechen. "Ja, die haben die beiden Sherpas aus Nepal mitgebracht. Besonders köstlich und am meisten von unseren Gästen nachgefragt sind unsere 'Glungezer Spaghetti Kathmandu', asiatisch-indisch abgeschmeckt, dann die Linsensuppe, Dal Bhat Reis mit Linsen und besonders auch die 'Mo:mos'!"


Beeindruckt zeigte sich Isabella von der längsten Skitourenabfahrt von der Glungezerhütte, die im unteren Teil dank des Entgegenkommens der Glungezerbahn auch Tourengehen ermöglicht. "Im oberen Teil sind Aufstieg und Abfahrt im freien Gelände alpin, aber weitgehend lawinensicher - und immer eine Tour wert", so Gottfried.

 

Eine der ersten Reaktionen im facebook: "super, da werd ich nächstens gerne rauf laufen zu den Momos!"


Bürgermeister Sepp Gatt von Tulfes konnte darauf hinweisen, dass die Glungezerbahn, die  seit 1967 fährt, für den nächsten Winter mit einer Kabinenbahn auf der ersten Sektion erneuert wird. "Die Bahn läuft zwar technisch einwandfrei, wir hängen auch sehr am Lift, aber es ist Zeit für eine Erneuerung, aus Witterungsgründen und um auch Kinder gefahrlos befördern zu können." Seine heurige Sommerzeit als "Almerer" auf Tulfein  bezeichnete Sepp als besonders schön!"


das Interview als audio Datei >>>

Di

25

Aug

2015

Glungezerhütte Penne mit Wildragout und Heidelbeeren


 

Hüttenwirt Gottfried empfiehlt seine neueste Hüttenspezialität


Rezept für 6 Personen

400 g Hirschgulasch faschiert vom Metzger

150 g Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

2 Karotten

1/2 Sellerie - alles fein hacken oder faschieren

2 Lorbeerblätter

1 EL Wacholderbeeren

1 EL Koriander

1 EL Kümmel -  Wacholderbeeren, Koriander und Kümmel im Mörser zerkleinern

1 TL Thymian

1 EL Majoran

1 EL Salz

1 EL Pfeffer aus der Mühle

3 EL Tomatenmark

Zubereitung:

 Zwiebel, Knoblauch, Karotten und Sellerie in Butterschmalz anschwitzen, Tomatenmark dazu und leicht anrösten

das faschierte Hirschfleisch dazu und behutsam weiterrösten

mit Rotwein ablöschen, mit der klaren Suppe aufgießen

alle Gewürze inkl. Preiselbeermarmelade dazu

2 Stunden auf kleiner Stufe köcheln lassen, öfters umrühren, wenn notwendig Suppe nachgießen.

Sugo soll eine sämige und dunkle Konsistenz haben.

2 EL Preiselbeermarmelade

1/2 lt. klare Suppe

1/4 lt. kräftigen Rotwein

2 EL Paprika, edelsüß

die Penne "molte al dente" kochen

in einer tiefen Pfanne mit dem Sugo durchschwenken

in einem warmen Suppenteller anrichten

mit einem EL Sauerrahm und warmen, in Balsamicoessig gedünsteten Wildheidelbeeren garnieren


Einfachstes Rezept:

zur Hütte aufsteigen und das neue Gericht in der Stube oder auf der Terrasse genießen.

Noch Fragen? Tel. 05223 78018 - Hüttenwirt Gottfried verlangen

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Fr

17

Jul

2015

Die Lizum ist tot. Es lebe die Lizum.

Momentaufnahme 15. Juli 2015
Ein wunderbarer, sehr warmer, fast wolkenloser und gewitterfreier Bergsommertag in der Lizum im Wattental, dem für viele Tiroler eher unbekannten "Stück Natur".

Nein,die Lizum ist nicht ganz tot. Immerhin bewegen sich gerade 150 Kühe vom Talgrund der Wilden Lizum zurück in ihre Heimatställe;

- bewegen sich elf BH-Soldaten von ihrer mühsamen Blindgängersuche nach Geschossen, die überwiegend Nato-Soldaten aus Deutschland und Holland verschossen haben, aus dem Gelände zurück in ihre Kaserne;

- immerhin kommen gerade ein Jung- und ein Altsenner zur Hütte herauf, um zu essen;

- bewegen sich vier deutsche Fernwanderer völlig durchgeschwitzt, von der Wattenberger Talstraße herauf zur Lizumerhütte; der Rest der Gruppe hat auf halbem Wseg schlapp gemacht;

- eben um 15 Uhr sind vier Trekkinggeher (zwei aus Bayern, zwei aus NÖ) nach achtstündigem Marsch von der Glungezerhütte bei der Lizumerhütte angelangt;

- immerhin haben sich auch zwei Einheimische in die Lizum "verirrt".

 

In der Lizum würde "Totenstille" herrschen, würde nicht ein Bundesheer-Hubschrauber seit drei Wochen täglich mehrere Stunden lang aus dem alpinen Gelände ringsum verschossene verirrte Munition von den Depots ins Tal herunter transportieren.

Die wenigen Gäste auf der Terrasse der Lizumerhütte schwärmen dennoch vom schönen Bergtag, den schönen Zirbenbeständen und Zirmweg, vom ausgezeichneten "sauren Wurstsalat" und dem kühlen "Weizen", von der super Tour über die "seven TuXer summits" und dem Traumwetter un der einmaligen Aussicht am "Geier".

"De (Glungezer-) Hütt'n isch a Wahnsinn, einfach top, und des Essen, super ist ein Hilfsausdruck", lauten die wörtlichen Kommentare in lukullischer Erinnerung, während die Gäste gerade die leckere Halbpension für abends wählen.

 

Lizum, die reine Idylle, die reine Natur. Ringsum schöne, leichte bis schwierigere Berge, grün bis zu den Gipfeln, nur noch wenige Schneefelder; fette Weideplätze für das Rindvieh, nach allen Richtungen hin markierte und beschilderte Wanderwege zu fünf Jöchern und zahlreichen Gipfeln, in sechs verschiedene Täler, Bäche und Wässer und Hülle und Fülle. Bis 2.100 m hinauf blühen noch die Almrosen, ein bunter Teppich mit herrlichen Alpenpflanzen zieht sich bis gegen 2.300 m hinauf. Alles steht in Pracht und Blüte.

Aber niemand sieht es, bewundert es, staunt darüber.

 

Die Lizum ist tot, warum? Hat vielleicht doch Günther Aloys, selbsternannter Ischgler Tourismus-Visionär, recht, der heute im Bezirksblatt erklärt: "Die Alpen sind ein großer Entertainmentpark, die Menschen brauchen außergewöhnliche Unterhaltung. Wo Tourismus ist, ist keine reine Natur mehr, damit können die wenigsten etwas anfangen. Es müssen gewisse Bereiche erschlossen werden. Die Touristen kann man nicht auf die reine Natur loslassen. Die Natur darf in unserem Business keine Rolle spielen." ....?

 

Ist also vielleicht doch "Natur" allein zu wenig, um Menschen in die Natur zu locken, zum Betrachten und Staunen zu verleiten? Braucht es den Skywalk am "Geier", den auf 40 Grad erhitzten Lizumer Hüttenteich zum Baden (auch im Winter), braucht es mehr "Disneyland-Attraktionen", um Natur "attraktiv"  zu machen? Aloys: "Mit den Alpen muss noch viel mehr passieren, man muss vieles noch besser und extremer und viel Außergewöhnlicheres machen! Alles muss möglich sein, je schräger die Idee und das Angebot, umso besser!"

 

Die Lizum ist tot, liegt es an den nicht vorhandenen extremen "Attraktionen á la Aloys"? Oder einfach daran:

- 1., dass die Zufahrt ins Wattental auf halber Strecke derzeit nur über eine örtliche (für Ortsfremde nicht leicht zu verfolgende) Umfahrung möglich ist?

- 2., dass die Einheimischen im Hinterkopf gespeichert haben, die Zufahrt sei wegen Hangrutschgefahr gesperrt, obwohl die Talstraße inzwischen schon längst wieder bei Grüner Ampel befahrbar ist? Aber wer weiß das schon?

- 3., dass beim Schranken am TÜPl Walchen auch für den Einheimischen endgültig Schluss mit lustig ist, die Weiterfahrt verboten, die Lizum eben "Sperrgebiet" (Betreten verboten") ist?

- 4. Wer weiß schon, dass man innerhalb des TÜPl auf allen ausgewiesenen Wege und Steigen erlaubterweise und gefahrlos Wandern und Bergsteigen kann/darf?

- 5. Wer weiß schon, dass es ins Wattental ab Wattens und Walchen einen täglichen regelmäßigen Pendelbus (Zubringer) gibt, wenn jemandem der Zustieg zu beschwerlich ist?

 

- 6. Wer hat schon in den letzten Monaten irgendeinen touristischen Hinweis gelesen, dass die Lizum ein wunderschönes Bergwandergebiet ist? Mit Almen, die hervorragenden Käse erzeugen? Ein verlassenes, vergessenes Gebiet.

 

- 7. Mountainbiken rund um die Lizum wird vom Bundesheer kategorisch abgelehnt, es gibt keinen Millimeter Zugeständnisse, wie von der Bürgerinitiative (1600 Unterschriften) und vom Alpenverein gefordert.

 

Alle scheinen sich zufrieden zu geben oder  aufgegeben zu haben, dass gelegentlich ein paar Soldaten des Bundesheeres, der deutschen Bundeswehr und der holländischen Armee hier Gefechtsübungen absolvieren; fallweise das gesamte Gebiet rigoros abgesperrt wird, Wanderer zurückgeschickt werden und die Einheimischen schlicht ausgesperrt bleiben.

Vier Tagesgäste und acht Nachtler für die Lizumerhütte, an einem Traumtag in der Hochsaison.

 

Wenn die Lizum nicht systematisch zu Grabe getragen, zum nutz- und wertlosen Ödland und endgültig für den zivilen Bereich für tot erklärt werden soll, kann es nur ein Motto geben: "Es lebe die Lizum! Auf in die Lizum! Nicht Sitzstreik, sondern Begehung"!

Aber wer weiß das schon.

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Di

14

Jul

2015

Mo:mo Nepalesische Spezialitätenwochen auf der Glungezerhütte

18 Sommergrade bei der Glungezerhütte im Schatten. Ein hochsommerlicher Berg-, Gipfel- und Hüttentag in den „TuXern“. Die Null-Grad-Grenze liegt bei 4400 m, der Glungezer (2677m) erlebt nicht viele so warme Prachttage, an denen die Gäste im Strandbad-Outfit aufkreuzen, die Damen in Minis und Spaghettiträger-Shirts, die Männer im „Leibele“.

Die Berg- und Hüttenwanderer genießen dieses Prachtwetter, mit Prachtaussicht, die herrlichen Temperaturen und das Ambiente, vom Lehnstuhl auf der Terrasse aus und lassen es sich mit den

kulinarischen Genüssen der Glungezerhütte nicht nur gut, sondern „bestens gehen“.

„Kochkunst auf höchster Ebene 2610*“,

eine sehr pointierte Ansage von Hüttenwirt Gottfried, Ansporn und Herausforderung für das Hüttenteam mit Daria, Shiva Sherpa und Tom, und große Verlockung für die Hüttengäste.

Viele schwitzen, auch unter den Sonnenschirmen, auf der Terrasse, manche flüchten in die angenehm temperierte Prachensky-Gaststube oder an die Britannia-Bar, um dort ein kühles „Weizen" oder ein „Helles“ mehr zu genießen. Nahezu keine Wolke zeigt sich am lichtblau-„heißen“ Himmel.

Apropos kulinarisch. Im Paznauntal werden vom Tourismusverband Haubenköche gechartert, um die Hütten kulinarisch aufzupäppeln. Auf der Glungezerhütte zaubert Wirt Gottfried in der kleinen Küche, auf kleinstem Raum, immer neue hervorragend zubereitete kulinarische Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Als gelernter Koch und Hüttenwirt versteht sich Gottfried auf regionale Küche und original heimische Tiroler Köstlichkeiten genauso wie auf internationale Spezialitäten oder auf nepalesische Speisen nach Originalrezepten von Shiva Sherpa. So lässt der Mix aus Namche Suppe aus zweierlei Linsen und Gemüse, mit Tiroler G’selchtem, mit Sauerkraut und Erdäpfel, und Nachspeise-Tris, mit Apfelkuchen, Pudding und Schoko so manchen Hütten-Genießer richtig ins Schwärmen kommen.

Ihre besondere kulinarische Note erhält die Glungezerhütte im Sommer 2015 durch die „Nepalesischen Wochen“, in denen Shiva Sherpa und Pemba Sherpa verschiedene Köstlichkeiten und Spezialitäten aus ihrer Heimat zubereiten und kredenzen, wie Mo:mo mit Chutney, Linsensuppe Namche, Dal Bath Shiva und Spaghetti Kathmandu.


Am 6. Sept. 2015 wird es noch einen Nepal-Tag auf der Glungezerhütte geben, an dem speziell für die Sherpas gesammelt wird. ai.-

Fr

09

Jan

2015

Ein ganz und gar nicht fader Berg

Bei Lawinenwarnstufe 3 und sogar 4 sind sichere Touren gefragt. Sonnenspitze und Glungezer in den Tuxer Alpen gehören in diese Kategorie und sind alles andere als eine reine Pistenhatscherei.


Von Irene Rapp 

Tulfes.- Am Glungezer (2678 m) oberhalb von Tulfes haben schon einige Generationen das Skifahren gelernt. In den letzten Jahren sind die Skitourengeher auf diesen Berg gekommen und der wartet nicht nur mit fader Pistenhatscherei, sondern einigen Besonderheiten auf. Zum einen mit vielen Gasthäusern bzw. Hütten entlang der Strecke, die einen Besuch wert sind. Etwa mit der Glungezerhütte (2610 m), die so gemütlich ist, dass man sie nicht mehr verlassen will.

 

Zum anderen mit einem neuen Gipfelkreuz am Schartenkogel (2308 m) neben dem Glungezer, ebenfalls ein schönes Ziel. Und auch während des Aufstiegs wird es nie langweilig: So ergeben sich immer wieder tolle Ausblicke auf das Inntal, später in die südliche Bergwelt. Das ein oder andere Schild bzw. Taferl neben der Strecke ist ebenfalls erwähnenswert. Der Haken an der Sache: die Parkplatzsituation. Nur wer früh dran ist, kann mit dem Auto am Tulferberg parken (Infobox). Wer entlang der Strecke stehen bleibt, wird jedoch abgestraft. Wer es nicht geschafft hat, früh aufzustehen, sollte daher vor allem am Wochenende sein Auto an der Talstation der Glungezerbahn stehen lassen und bei den momentanen Verhältnissen mit dem Lift bis zur Mittelstation fahren.

 

Bei mehr Schnee kann man auch von der Mittelstation aus starten und bei noch mehr weißer Pracht ist der Aufstieg von der Karlskirche in Volders aus möglich: Nicht umsonst gilt dann die Skitour auf den Glungezer als längste Tirols.

 

So kommt man hin: In Tulfes zur Glungezerbahn fahren, dann links von der Bahn hinauf nach Windegg und weiter bis zu den Parkplätzen der Gasthäuser. Von hier aus sind wir auch am vergangenen Sonntag gestartet, bei Traumwetter, allerdings Lawinenwarnstufe 3 bzw. 4 in weiten Teilen Tirols. Kein Wunder also, dass im Laufe des Tages Heerscharen an Tourengehern diesen Klassiker angegangen sind.

 

Zunächst also geht es der Piste entlang hinauf bis zur Mittelstation und dem Gasthaus Halsmarter. Skitourengeher bleiben am besten immer links der Piste, diese ist Gott sei Dank breit genug, Abfahrer und Bergaufsteiger sollten sich also nie in die Quere kommen. Einige steile Passagen verlangen nach guter Technik, vorbei geht es an zwei Starterhäuschen und einem historischen Schild, das hinweist, dass an diesem Punkt 1955 der Herrenstart der Tiroler Alpinen Skimeisterschaft war. Und noch etwas gehört erwähnt: viel Sonne darf man andiesem nordseitig ausgerichteten Aufstieg nicht erwarten. Am Ende des Schlepplifts gelangt man links in den oberen Teil des Skigebietes und nun kann man entscheiden, wohin es gehen soll: entweder links zum Schartenkogel mit dem relativ neuen Gipfelkreuz oder rechts zum Glungezer?

 

Am vergangenen Sonntag wurde die Sonnenspitze bzw. der Glungezer angepeilt. Dazu am Ende des Sesselliftes auf den Schartenkogel von der Piste neben der sogenannten Schaferhütte rechts ins Gelände abzweigen. Entlang einer durchgängigen Stangen-Markierung weiter, bis man das Gipfelkreuz, aufgestellt von treuen Glungezer-Gehern, den Glungezer-Füchsen, der Sonnenspitze sieht. In einigen

Spitzkehren geht es auf die 2639-Meter-Erhebung, einen Steinwurf entfernt ist die Glungezerhütte.

 

Dort ist heuer bereits das fünfte Jahr Gottfried Wieser aus Telfes als Hüttenwirt im Einsatz. Früher war der 63-Jährige international in der Gastronomie tätig, jetzt verwöhnt er auf 2678 Metern seine Gäste. Mit wahren Gaumenfreuden, etwa Kathmandu-Nudeln oder der Dalsuppe zwei Rezepte, die er mit zwei bei ihm arbeitenden Sherpas entwickelt hat. Aber  natürlich gibt es auch vegetarische und sogar vegane Kost.


Am Sonntag war die Abfahrt von der Hütte bis zur Piste übrigens ein Genuss, auf den Pisten bis zur Mittelstation ebenso. Dann wurde es ein wenig eisig, aber angesichts der momentanen Schneesituation haben die Bahnmitarbeiter gute Arbeit geleistet.

 

© 2015 Tiroler Tageszeitung

Copyright 09.01.2015 Tiroler Tageszeitung Seite 26

Sa

06

Dez

2014

Skitouren: Emotion und Faszination

Grundsätzliche Grußworte des ÖAV zum 2. Austria Skitouren-Festival in Lienz von Gerald Aichner
Im Landesverband Tirol stehen an die 100.000 Mitglieder hinter und zu diesem Alpenverein. 
Alpenverein ist eine Bewegung, er bewegt Menschen und Entwicklungen, er ist seit 150 Jahren in Bewegung, sprich aktiv. Er motiviert zu eigener Bewegung, sich in freier Bergnatur zu bewegen.

 

Damit bin ich in der Ski-Tour gelandet. Schon vor einem Jahr hab ich viel von ihrer Faszination und Emotion gesprochen. Tour heißt so viel wie Ausflug, Runde, Strecke. Meine Tour führt vom Alpenverein über Natur hin zum Tourismus.

 

Den Alpenverein versuchen Gegner und Politiker gern als Verhinderer abzustempeln. Das erscheint mir billig, naiv, leicht durchschaubar und endet meist als Bumerang. Es wird wohl niemand ernsthaft selber glauben oder glaubhaft machen wollen, dass sich seit über 150 Jahren selbstbestimmte Menschen zum Alpenverein, seinen Idealen und Zielen bekennen, weil sie gegen etwas sind. 

 

Mit Jahresende werden  es in Österreich an die 500.000 sein, die diese Bewegung mittragen. Gemeinsam mit dem DAV und AVS sind es 1,6 Mio Menschen, die sich für etwas einsetzen, zB als Naturliebhaber, als Hüter und Bewahrer, Erhalter der alpinen Infrastruktur.

 

Ziele der Alpenvereine sind  seit je das Erleben und Erfahren von Natur, von Bergen und alpiner Landschaft, zu  allen Jahreszeiten, von bergsportlichen Aktivitäten. Schon vor 100 Jahren hat der Alpenverein nach dem Hütten-Bauboom der ersten Jahrzehnte für sich Schluss gesagt zu seiner eigenen Erschließungstätigkeit mit Hütten. Das hält bis heute .

 

Peter Habeler hat es beim 125-Jahr-Jubiläum der Tirol Werbung vor einigen Wochen in Erl klar ausgedrückt: Zitat: "Die alpinen Vereine sind unverzichtbar und heute wichtiger denn je!" - Wie übrigens auch alle anderen 12 Experten am Podium, von Eva Lind bis Andreas Ermacora, von Stephan Eberharter bis Tobias Moretti, gemeint haben: "Tirol braucht seine Landschaften, seine Natur, seine Bergwelt und kann nur in und mit ihnen authentisch sein."

 

Tobias Moretti hat den rücksichts- und grenzenlosen Erschließern im Land mit  seinem Satz "Wann ist genug - genug? Wann isch oans weniger wie koans?"  gleichsam den Fehdehandschuh zugworfen. Und wurde für seine deutliche Ansage von der gesamten, touristischen wie anderen Prominenz des Landes, stürmisch applaudiert.

 

"Eins zu Null für die Natur".

Dem Ergebnis dieser Podiumsdiskussion "125 a Tirol Werbung" habe ich in meinem Alpenvereins-Blog die Überschrift verliehen "Eins zu Null für die Natur". Warum?

Tirol war, ist und bleibt das Land im Gebirge, es lebt - und wir alle leben letztlich von seiner Natur- und  Kulturlandschaft, seiner unvergleichlichen alpinen Landschaft mit aller Flora und Fauna, seien es die Lienzer Dolomiten oder die Nordtiroler Dolomiten, wie die Kalkkögel gerne genannt werden.

Tirol ist in ihr einzigartig und authentisch. Die Natur Tirols ist die wahre Marke. Sie, die Natur und Naturlandschaft ist nicht vermehrbar, sie wächst nicht nach, wenn sie zerstört ist. Mit jedem Grad ihrer Übererschließung und Zerstörung sinkt zugleich ihr Markt- und Markenwert, ihre Faszination und unsere Identität. 

 

Damit biege ich wieder ein in die Emotion Skitour.

Sie ist ein touristischer Wirtschaftsfaktor geworden. Wenn ich mir bei der letztenAlpinmesse in Innsbruck aus 1000 Skiern und Anoraks das richtige auswählen kann und soll, oder Ausrüstung von gleich einmal jenseits der 2000 Euro,

wenn gleichzeitig ist die Zahl der Tourengeher in Österreich auf etwa mindestens 700.000 angewachsen ist, im Großraum Innsbruck/Innsbruck-Land auf 100.000 geschätzt wird, und dies zunehmend mehr Junge und mehr Frauen diesen Sport in all seinen Varianten ausüben,

dann ist schnell klar, hier ist ein großer Markt für Wirtschaft, Handel, Service und Tourismus entstanden und steil im Wachsen.

 

Ein altes, neu erstarktes Segment erlebt großen Zulauf, mit neuen Chancen, die dieses Osttiroler Skitouren- Festival ansprechen und nützen will, mit dem Maß, das die Natur bietet und verträgt;

Mit neuen Herausforderungen an Tourismus und Politik, aber auch an die alpinen Vereine, vor der Rettung da zu sein, die große Schar der Tourengeher sicher durch die Berge zu begleiten.

 

Meine weiße Spur
Worin liegt nun die Motivation für diese Entwicklung, die längst kein Boom mehr ist, sondern ein stetig steigender Trend: Die Motivation liegt im  Erlebnis der eigenen Bewegung, im sportlichen Anreiz und der Fitness-Schiene, die körperliche Lust am Gehen und Bewegen, am Steigen und Fahren, zu spüren, zu erfahren - im wahren Sinn des Wortes.

 

Und da ist das Urerlebnis von Natur und Witterung, ohne künstliche Welten und sog. hot spots,

das bewusste Abrücken vom Alltag, Motor und Stress, die quasi Flucht aus dem Tal auf den Berg,

das Entrücktsein von Zwängen und Getriebensein, von Hektik, Unrast und Unlust, hinauf auf den Berg ins stille Hochtal, wo andere Naturgesetze herrschen und den Ton angeben;

Da verheißt sowohl das für sich allein sein und dadurch mit sich eins sein, wie das Erleben von Gemeinschaft mit Freunden, Familie, auf Tour, in der Hütte, auf Abfahrten, wunderbare Glücksgefühle, anhaltende Befriedigung und Erfüllung.

 

Mein Versuch, das Phänomen Skitour zu hinterfragen und zu deuten, scheitert spätestens dann, wenn ich mir die 2 Bretteln anschnalle und meine weiße Spur suche."

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Sa

06

Dez

2014

Lawinen update

"Alpenverein ist Emotion, er bietet Emotion & Abenteuer. Der AV ist „ALPEN plus VEREIN“, aber mehr als das, er ist BEWEGUNG, er bewegt vieles und motiviert zur eigenen Bewegung mit sehr vielen Angeboten:

Er betreut die alpine Infrastruktur, Wege und Hütten. Der AV Hall betreut und finanziert drei Hütten, Glungezer-, Lizumer- und Tollingerhütte, 80 km alpine Steige, von unseren Mitgliedern erhalten

AV bietet Angebote für Familien, Kinder/Jugend bis zu Senioren, für Kletterer und Sportkletterer: 7 Klettergärten Halltal,  Klettersteige am Hundskopf /Glungezer.
AV bietet viele Serviceleistungen, von der Weltweit-Freizeitunfall-Versicherung, über alpine Auskunft und das alpenvereinaktiv-Tourenportal,
bis zu Ausbildung, Kursen,  bes. im Bereich Bergsport & Klettern, wie unsere beliebten Kletterkurse für Ki/Jgd u. Erwachsene in Hall & Rum jährlich beweisen.

AV hat als Anwalt für den Schutz unser aller Bergnatur eine wichtige Aufgabe, die Natur u. Berge, die nicht einem allein, nicht einer Firma oder einer Organisation gehören, sondern ALLEN als zu erhaltendes Erbe für die nächsten Generationen.

Letztlich bietet der AV auch noch viele Möglichkeiten der Mitwirkung, Mitgestaltung, des Mitdenkens, Behütens und Organisieren.

 

Ein wichtiger Bereich, den der AV Hall seit nunmehr 15 Jahren pflegt, ist sein „LAWINEN update“ für all jene, die sich in der Bergnatur frei bewegen. Diese wichtige Info-Veranstaltung hat  sich unter diesem Namen auf ganz Österreich ausgeweitet, zum 1. Mal hat nun ein Lawinen update in Linz stattgefunden.

Auffallend und erfreulich ist, es kommen immer sehr viel Interessierte zu uns,

es werden immer mehr JUNGE  Tourengeher, Freerider, Snowboarder, es gibt immer mehr Tourengeherinnen, die sich hier Infos und Tipps , auch für Ausrüstung, holen.

 

Für dieses update hatte der AV HALL zwei Alpin-Experten aus dem Bereich des ÖAV eingeladen:

Peter Plattner  und  Walter Würtl, beide nicht nur Alpin-Kundige als Berg- u. SKI-Führer, sondern Alpin-Sachverständige und zuständige verantwortliche Redakteure unserer Alpinzeitschriften „berg & steigen“ sowie analyse:berg ......

 

Peter Plattner und Walter Würtl betrachteten aus der Sicht des Praktikers und des Analytikers die Problematik der Lawinengefahren im Gelände und der Vorbeugung

unter dem Titel „Probleme bei Modeskitouren“ -  und „Was kann man aus Lawinenunfällen lernen“.

Gerald Aichner

Mo

28

Jul

2014

34*, kühl am Berg

Geierjoch Anstieg ab Lizumerhütte
Geierjoch Anstieg ab Lizumerhütte

Von Hütte zu Hütte pilgern statt hetzen

 

Wer unsere Alpenvereins-Hütten als „Herbergen“ sieht und erfährt, wird sich mit dem Begriff „pilgern“ leichter tun als jene, die von A nach B hetzen und die Hütten nur als notwendige Ess- und Schlafstätten mitnehmen.

In den letzten 3 bis 5 Jahren beobachte ich auf unseren Trekkinghütten: München-Venedig, Adlerweg, Inntaler Höhenweg, Olympiaweg etc., einen sich verstärkenden Trend, möglichst rasch die Route zu absolvieren. Heuer fällt mir das ganz besonders auf: die Bergwanderer unterteilen ihre Trekkingroute nicht in so und so viele Etappen, von denen jede für sich ganz etwas spezielles zu bieten hat oder hätte, an Herausforderungen, Genüssen, Eindrücken. Vielmehr ist das möglichst einfache und schnelle Zurücklegen einer Distanz bis zum nächsten Punkt zum Wesentlichen geworden.

Ein Wandertag hat im Normal- und im besten Fall ca 6 – 8 Std., max. 10 Wanderstunden, selten länger.

Wenn es die Witterung zulässt, kann sich jeder nach seiner Einschätzung und Kondition „Zeit lassen“ und genießen.

Die Alpenvereins-Hütten bieten ja immer die Gewähr für ihre Mitglieder, dass jedes Mitglied aufgenommen wird, sodass auch dieser Druck nach der Suche für eine Unterkunft, mehr oder weniger wegfällt.

Vielfach ist es aber so, dass die Bergwanderer häufig ihr gestecktes oder vorgegebenes Etappenziel entweder unterschätzen, was Distanz, Zeit, Höhenmeter, konditionelle Voraussetzungen betrifft. Sie kommen dann völlig ausgelaugt, gestresst, dehydriert am Etappenziel „Hütte“ an. Oftmals sogar zu müde und zu schwach, um sich überhaupt noch durch eine Verköstigung stärken zu können. Sie fallen einfach ins Lager und können sich so auf längere Sicht gar nicht erholen, „derfangen“. Daher gibt es viele Abbrüche solcher Touren.

 

Die 2. große Gruppe der Bergwanderer, die konditionell gut und stark sind, spult ihre Tagesdistanz in möglichst kurzer Zeit sportlich oder in Rekordzeit ab. Das setzt sich dann auf der Hütte fort:

-       Man betritt mit voller Ausrüstung und Schuhwerk den Gastraum und will sofort einchecken  - das kommt aus der hastigen Reise- und Flugbranche –

-       Lager oder Zimmer beziehen,

-       gleich bezahlen,

-       einen Teil des Abendessens sofort konsumieren

-       Möglichst im gleichen Atemzug auf den nächsten 2 – 3 Hütten reservieren,

-       Wetterauskunft für den nächsten Tag einholen

-       Duschen, Wäsche waschen

-       Handy und Fotoapparat aufladen

-       ehe sie dann vielleicht ihren Rucksack, ihre Last, abladen und die Hüttenpatschen anziehen.

-       Keine Übertreibung, nahezu täglich auf Hütten zu beobachten

Der Angehörige dieser Gruppe nimmt außer sich selbst nichts wahr, kaum etwas wahr, weder Landschaft noch Wetter, weder Hüttenatmosphäre noch Besonderheiten, weder Hüttenteam noch andere Gäste, weder Blumen, Kleintiere noch Gestein, Berge, Gipfel, Gipfelkreuze und Gipfelbücher.

Sie registrieren nicht den Almrosenstrauch am Esstisch, die alten Hüttenansichten auf den Fotos, nicht die Verhaltensregeln auf den Hütten , wie zB Eintragen ins Hüttenbuch, nicht das Typische einer Hütte, weil ja jede anders ist

Nicht die großteils  besonderen Erschwernisse, dass es zB auf einer Hütte überhaupt Wasser gibt, wo doch die Quellen 600 Hm tiefer liegen

Dass es überhaupt eine Auswahl an warmer Mahlzeiten gibt, eine geheizte Stube, einen sauberen Schlafplatz usw.

 

Immer mehr Bergwanderer und Hüttengäste twittern oder facenbooken als erste und wichtigste Tätigkeit auf der Hütte ihr Tagespensum ins Netz, samt GPS-Daten und Fotos,

studieren am Handy oder im Notebook ihre Karten und Routen

manche studieren ihre Etappen auf mitgeführten DIN A4 Kopien von Straßenkarten!

 

Ein anderer Teil dieser  Berg- und Wanderamateure hat weitgehend überhaupt keine Ahnung, woher sie kommen, wo genau sie heute unterwegs waren, wie ihr nächstes Hüttenziel heißt – „es muss da irgendwo unten sein?“ – geschweige, wie die weiteren Etappen genau verlaufen, um sich selber ein bisschen einteilen zu können.

Diese Leute können dir am Abend in der Hütte nicht erklären, wie der Wegverlauf war, wie sie heute überhaupt hierher gefunden haben oder wie sie weitergehen wollen.

Irgendwo haben sie ein weiteres Etappenziel gespeichert, das aber in der Realität oft 2, 3 Tage vorausliegt also in einem Tagesmarsch überhaupt nicht zu machen ist.

Da heißt es dann lapidar „ach, dass schaffen wir schon!“ Von den örtlichem, zeitlichen und Witterungsverhältnissen komplett abgesehen und unbeleckt.

 

All diese Leute sind eigentlich keine „Bergwanderer“ – oder besser formuliert, sie haben die Bedeutung des Begriffs „Wandern“ nicht erfasst oder einfach noch nie kennengelernt. Das gilt auch fürs Trekking und Hüttenwandern. Dabei umschließt der Begriff des „Wanderns“ gerade dieses Zeit lassen, Abschalten, sich etwas fallen lassen, „das sich entschleunigen“ !!

Die wollen einfach nur weiter. Wegen Schlechtwetter, Gewitter oder Schneefall auf einer Hütte abwarten bedeutet nur Zeitverlust. Vielleicht erst wieder in ein, zwei Tagen weiter „gehen“ zu können, ist nicht drin – der Urlaub endet –

Also überspringen wir ein, zwei Etappen mit Taxi, Bus etc. und „steigen erst in den Dolomiten wieder ein“.

Das sind jene, die noch nicht zur Ruhe gefunden haben, noch gestresst sind, genervt, hektisch, gereizt, andere Gäste und den Wirt nerven, für den Hüttenbetrieb, den Ablauf, das Personal, kein Verständnis, keine Geduld und keine Einsicht aufbringen.

Kurz gesagt, die mit dem Begriff Hüttenwandern, Trekking über Gipfel und Grate und Jöcher, nichts anfangen können oder wollen – von „pilgern“ im besten Sinn des Wortes gar nicht zu reden.

 

„Von Hütte zu Hütte pilgern“ lautet meine Empfehlung – aus eigener Erfahrung und laufender Beobachtung.

Lieber weniger, kürzer und langsamer, dafür mehr Zeit gewinnen zum Aufnehmen

Annehmen von Neuem und Unbekannten, zum Beobachten, Verarbeiten und Einwirken lassen des Erlebten.

Wer sich nur über die Kuhfladen am Weg zur Hüttenterrasse ärgert, erfährt nichts vom Kreislauf der Natur, vom Leben abseits der Verstädterung oder abseits der virtuellen Welt.

Wen der rauschende Bach neben dem Hüttenfenster als Lärm stört, mag sich ertappt fühlen, dass er durch das Wumm-Wumm der Disco für andere Töne nicht mehr tauglich oder empfänglich ist.

 

Alpenvereinshütten sind Signalposten in der alpinen Landschaft; nicht nur, dass es hier etwas anders zugeht als  in der Stadt,

·      sondern dass hier jeder anders sein darf, um zu sich zu finden, um wieder zu lernen, das einfachere, das ruhige, das etwas Zeitlosere wieder zu entdecken  - zumindest für sich selbst.

·      und Neues zu entdecken – vielleicht vorübergehend – auch anzunehmen, entspannter zu werden,

·      die Berge wieder als Landschaft zu sehen und zu erfahren

·      als Kraftorte empfinden zulernen.

·       

Auch die Hütten können solche Kraftwerke sein, um wieder aufzutanken, Stress abzulassen, um Kraftvolles näher an sich heranzulassen

Hütten bieten jedem diese Chance, annehmen kann und muss sie jeder für sich selber.

 

Gerald Aichner

http://www.glungezer.at/aichner-gerald

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Mo

21

Jul

2014

Kein Gratis-Hospiz

Am Freitag 18. Juli 2014 auf der Glungezerhütte die neu errichtete Schlafhütte „TuXer“  mit den neuen Lagern „Glungezer“ und „Sonnspitz“ in Augenschein genommen und freigegeben. Am Samstag am „Geier“, über die Geierscharte (tadellos zu begehen, man kommt sehr gut zwischen den Altschneefeldern zum Gipfel), und ebenso gut weiter zum Tuxerjochhaus und über die Friesenbergscharte zum Friesenberghaus, zur Olpererhütte und zum Pfitscherjochhaus.

 

Jetzt sind alle Wegweiser und Wegetafeln ausgeapert, manche durch den Schneedruck, durch Lawinen vom Winter her beschädigt, verschoben, aus der Bodenverankerung gerissen oder geknickt; alle müssen wieder mühsam instandgesetzt, nachgefärbelt, neu befestigt, eingegraben oder gestützt werden.

Wer macht all diese Arbeiten? Die freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer und Funktionärinnen der Alpenvereinssektionen, - hier im konkreten Fall des Alpenvereins Hall in Tirol -  die auch unsere beiden Hütten, Glungezerhütte und Lizumerhütte, bewarten, mithelfen, immer auf Vordermann bringen und halten und gerade jetzt wieder durch die neue Schlafhütte „TuXer“ eine Erweiterung und Verbesserung der Schlafmöglichkeiten am Glungezer geschaffen haben. Um das zu finanzieren, reichen die normalen Mitgliedsbeiträge des AV bei weitem nicht aus. Zusätzlich müssen unsere Sektionsmitglieder über Spenden, Postkartenaktionen, Veranstaltungen finanzielle Mittel auftreiben und selbst mithelfen.

 

 

Ein Teil der Geldmittel kommt auch über den Hüttennächtigungstarif der Hüttengäste herein, sowie über die Pachterträge. Damit ein Pächter diese Pachtkosten überhaupt erwirtschaften kann, braucht er Einnahmen, die aus „Küche und Keller“ kommen, also aus Frühstück, Mittagessen, Jause, Abendessen, Halbpension, Proviant und Getränken. Das sei hier einfach einmal klar niedergeschrieben für all jene, die das nicht wissen (können) und sich auch keinerlei Gedanken machen, wie die Infrastruktur in den Alpen funktioniert, erhalten und erneuert werden kann. Die öffentlichen Gelder machen nur einen kleinen Teil der Förderung aus, das allermeiste kommt von den Alpenvereinssektionen und den Mitgliedern der hüttenbesitzenden Sektionen – zum Nutzen aller Benützer.

 

In diesem Lichte der Betrachtung sind die sinnlosen, zeitaufwändigen Diskussionen mit den „Selbstversorgern“ nicht nur mühsam, meist erfolglos, sondern häufig auch ärgerlich, wenn oft nur aus Prinzip, Sturheit und Uneinsichtigkeit darauf bestanden wird. Auch wenn es - die noch nie zu Ende diskutierte und novellierte Hüttenordnung und Hüttentarifordnung der Alpenvereine - „erlaubt“, weil sich die Hauptvereine mit diesem Problem nicht wirklich auseinandersetzen woll(t)en und die ganze Problematik einfach an den Letzten – den die Hunde beißen – auslagert, sprich, an den Hüttenwirt.

 

Denkt ein Selbstversorger darüber nach, dass zB eine Reparatur auf einer alpinen Schutzhütte allein durch die meist sehr langen Anfahrtswege und Aufstiegsstunden meist bis zum Doppelten einer Reparatur im Tal kostet? Oder ein einziger Toilettengang bis zu 5 Euro ! kostet?

Wer von München nach Venedig fährt, muss Benzin oder eine Bahnkarte bezahlen. Schwarzfahren kostet noch mehr. Nur Autostopp gibts zum Nulltarif. Wer über die Alpen wandern will, muss einfach mit gewissen Kosten für Schlafen und Essen rechnen. Es erscheint mir absolut unfair und systemwidrig, wenn sich die Leute aus einem Supermarkt im Tal den Essensvorrat für eine Woche eindecken, jedoch für jede weitere selbstverständliche wie komfortable Infrastruktur keinen Obolus entrichten wollen oder gar dem Hüttenwirt noch einen besonderen Satz hinschleudern (wie jüngst passiert): „Wir haben unser eigenes qualitatives hochwertiges regionales Essen selber mitgebracht".

 

Liebe Hüttengäste, das führt die Grundidee ad absurdum. Alpenvereinshütten sind keine Gratis-Hospize, können und werden es auch nicht sein, weil sich keine kleine oder größere Gemeinschaft finden wird, die anderen alles kostenlos zur Verfügung stellt. Das ist Abzocke, Ausnützen anderer, die dafür ihren Beitrag leisten, Schmarotzen zu Lasten anderer, die bezahlen. Ein absolutes „no go!“. Das alles betrifft nicht Kinder, nicht Jugendliche und absolut nicht jene Einzelnen, die schlicht kein Geld haben, denen die Hüttenwirte gerne ein Bergsteigeressen spendieren.

Wenn man dann die Ausrüstung betrachtet, springen einen Smartphone, I-pad, Kameraausrüstung, teure Marken-Oberbekleidung etc. ins Auge.

 

Man kann es drehen und wenden wie man will, bei genauer und fairer Betrachtung ist das überholte Privileg der reinen Selbstversorgung auf Kat.I-Hütten ein no go, das immer zu Lasten anderer ausgeht. Der Einnahmenentfall wird dem Hüttenwirt weder von der Hüttensektion, noch von den eigenen Mitgliedern noch von den Gesamtvereinen ersetzt, wie manche irrtümlich glauben. Und ist auch nicht im eigenen AV-Mitgliedsbeitrag „enthalten“.

Einfach so zur Aufklärung geschrieben, vielleicht auch zum nach-Denken.    

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So

20

Jul

2014

Liebesgrüße aus New York

Glungezerhütte, die Nr. 1

 

Katy, Mary, Chris und ich (Georg) waren bei Dir am 23. Juni 2014. Es regnete in Strömen und wir durften einen herrlichen Nachmittag und einen tollen Abend in der Hütte verbringen. Unsere Route ging von Hall nach Cortina und jetzt, da wir wieder zu Hause sind, kann ich mit Bestimmtheit sagen, die Glungezer war die Nummer Eins!!! Wir kommen wieder. 
Mit den besten Grüßen aus New York und Wünschen für eine tolle Sommer Saison
Georg & Katy, aus New York

Perfekte Glungezer Hütte, perfekter Hüttenwirt! Sehr, sehr nett und stets hilfsbereit. Hier fühlt man sich extrem gut aufgehoben und wohl. Toll! SEHR empfehlenswert. Herzlichen Dank für alles und bitte weiter so! *****

11.7.2014

Glungezer-Glückstein in der Lagune führt zu Hochwasser 
Glungezerhütte: Nachdem ich ja eine Reihe von Hütten und Unterkünften kennenlernen durfte kann ich mit einigem Recht sagen, dass der Aufenthalt bei Dir, Gottfried, und deinen Leuten im wahrsten Sinne herausragend war. Deine Gastfreundschaft, die Qualität deines Essens und die Lage und Aussicht der Hütte sind einzigartig. Wir haben oft gesagt, hier und da ist es schön, aber kein Vergleich zur Glungezerhütte. 
Anbei die Beweisfotos, dass es vielleicht doch keine zwei Millionen Jahre mehr dauert bis der Kanal voll ist.  Ich komme wieder und werde Euch derweilen wärmstens empfehlen.Schönen Gruß aus Hechenwang, Thomas G., am 22.6.2014 auf der Glungezer weilend.  www.glungezer.at/münchen-venedig/glu-glückstein-fotos/

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So

20

Jul

2014

Glungezerhütte "TuXer"

neue Schlafhütte "TuXer"
neue Schlafhütte "TuXer"

Neue Schlafhütte „TuXer“ der Glungezerhütte

 

Im 130. Jahr seines Bestehens hat der Alpenverein Hall i.T. die Nächtigungs-möglichkeiten in der Glungezerhütte2610 um die Schlafhütte „TuXer“ erweitert. Nach kurzer Bauphase ist der Zubau zur Hütte bereits fertiggestellt und voll in Beschlag genommen worden. Damit hat sich auch eine Terrassenvergrößerung ergeben, die nun als neue Panorama-Terrasse, mit Blick auf die Stubaier und den Patscherkofel „hinunter“, einlädt. Die beiden neuen Zimmerlager „Glungezer“ und „Sonnspitz“ bieten gemütlich 18 Schlafplätze.

 

Nach Plänen von Architekt DI Simon Unterberger hat „Holzbau Fischler“ die Hütte in Fertigbauweise errichtet, die Boden-, Wand- und Deckenelemente wurden von Wucher-Helicopter zum Glungezer geflogen. Die Tiefbaufirma HTB hat das Fundament wegen des Permafrostes mit 6 m tief gesetzten Ankern abgesichert. Türen und Fenster fertigte die Tischlerei Steiner, Fa. Anker die Verdachung.

 

Alpenverein-Vorsitzender Gerald Aichner: „Die Erweiterung war dringend notwendig geworden, weil unsere ‚alpin-classic-route seven tuxer summits’ vom Glungezer in die Lizum im Rahmen der Via Alpina immer beliebter wird. Auch der Inntaler-Höhenweg, von Tulfes oder Igls über Glungezer zum Kellerjoch, verzeichnet deutlich mehr Bergwanderer von Hütte zu Hütte. Dafür waren die Schlafmöglichkeiten im Altbau der Glungezerhütte einfach zu beschränkt und nicht weiter ausbaufähig.“ Bauen auf 2610m Höhe ist immer eine große Herausforderung, wegen der Witterung, der Materialanlieferung, Verarbeitung, der Transporte. „Wir hatten heuer schon Blitzschäden, Schäden durch Permafrost an der Wasserleitung, am Elektrokabel, die schnellstens behoben werden mussten, um den Hüttenbetrieb zu sichern. So mussten die Holzfertigteile, Kabeltrommel, Kleinbagger (Erdbau Angerer) und Kompressor mit dem Heli zur Hütte geflogen werden.“

 

Die schlichte Schlafhütte „Tuxer“ wurde vom Architekten behutsam an den Prachensky-Altbau von 1935 angedockt, um den Gesamteindruck der Hütte zu betonen und zu erhalten. „Mit 2014 und dem Zubau beginnt für die Glungezerhütte eine neue Epoche als höchstgelegene OeAV-Gipfelhütte Nordtirols, zum Wohl und Nutzen der Bergwanderer.“

Gerald Aichner

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Mi

09

Jul

2014

"Inntaler"-Höhenweg

Was mag wohl zwei Ehepaare aus New York und Kalifornien veranlasst haben, heuer Ende Juni nach Innsbruck zu fliegen, um den „Inntaler Höhenweg“ zu begehen? Sie hatten nach einer leichten Trekkingtour für ca. eine Woche in den Alpen gegoogelt, der erste Treffer offerierte ihnen den „Inntaler“. Wie gegoogelt so getan, genauso wie es ein Schweizer Paar und zwei finnische Familien heuer schon gemacht haben. In Hüttengesprächen und Gästebüchern schwärmten sie von der wunderbaren alpinen Landschaft, der guten Machbarkeit, den freundlichen Hütten(-wirten und Teams) und gemütlichen Hüttenaufenthalten mit allerbester Verköstigung, dem guten Wegenetz.

 

„Inntaler“-Trekking zeigt sich heuer sehr international, es waren heuer auch Deutsche, Skandinavier, Holländer, Mexikaner und US-Boys rund um „Glungezer & Geier“ unterwegs. Es muss also etwas dran sein an dieser einwöchigen Trekkingtour hoch über’m Inntal, zwischen Patscherkofel – Glungezer – Lizum und Kellerjoch.

Für sehr viele „Inntaler“-Geher beginnt  der Einstieg mit dem Aufstieg von Hall/Tulfes (Glungezerbahn) zur ersten Hüttennächtigung auf der Glungezerhütte, andere gehen sich vom Patscherkofel her ein. Die meisten sind alpintaugliche Geher, die auch die Herausforderung der Gratüberschreitung von der Glungezerhütte über die „seven Tuxer summits“ zur Lizumerhütte gut und sicher meistern, allenfalls sie umgehen. Sie geben (und verlassen sich) sehr viel auf die konkreten Ratschläge der Hüttenwirte zu Zeitangaben, Kondition, Ausrüstung, Proviant und Wetter. Auf unserer Homepage „Glungezer & Geier (www.glungezer.at) finden die „Inntaler“- wie die München-Venedig-Wanderer voraus aktuelle Hütten- und Wege-Infos.

 

Auf der Glungezer- und der Lizumerhütte kreuzen sich zwei große Trekkingrouten „Inntaler“ und „München-Venedig“, im Regionsgebiet des Alpenvereins Hall wie des Tourismusverbandes Hall-Wattens. Die „Inntaler-Höhen-Genusstour“ bezieht auf sechs Etappen sechs Alpenvereinshütten (Patscherkofel-, Glungezer-, Lizumer-, Weidener-, Rastkogel- und Kellerjoch-Hütte) zwischen 1800 und 2610 m in sechs Tagen mit ein. Drei Bergbahnen (Glungezer-, Patscherkofel- u. Kellerjoch Bahn) erleichtern Zustieg bzw. Abgang.

 

„Diesen 6-Tage-Höhen-Trail durch die stillen Tuxer hab ich vor drei Jahren so konzipiert, dass der Bergwanderer besondere landschaftliche Schönheiten der „Tuxer“ auf Gratwegen, in weitgehend unberührter alpiner Landschaft, durch Zirbenwälder und Almrosenfelder begehen und erleben kann, immer in Verbindung mit besonderen Hüttenerlebnissen und spezieller Hüttenkulinarik“.

So hat Glungezer-Hüttenwirt Gottfried heuer wieder neue Maßstäbe an alpinkulinarischen Köstlichkeiten typischen regionalen Angeboten und Verpflegungskombinationen kreiert, „wobei der Trend zu Bio, typischen lokalen Speisen und Zutaten auf unseren Hütten stark bemerkbar ist!“ Ganz nach dem Slogan der Alpenvereins-Initiative „So schmecken (eben) unsere Berge“.

 

Wer Lust auf Höheres hat, marschiert nicht nur über acht Jöcher, sondern kann am „Inntaler“ zusätzlich 16 Tuxer Gipfel (in Hüttennähe) besteigen und immer wieder wunderbare Ausblicke zu den Zillertaler Dreitausendern, ins Inntal und ins Karwendel genießen.

 

Gerald Aichner

aus "HALLERBLATT" Juli 2014

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So

27

Apr

2014

"130" - die Highlights

130 Jahre Alpenverein Hall - Die Highlights

Der Bogen des Festprogramms "130 Jahre Alpenverein Hall" am 25./26. April 2014 im Kurhaus Hall spannte sich von Ausstellung, über Glocknerfilme mit den Iseltaler Blechbläsern bis zum Festabend, den Franz Posch & die Innbrüggerl" musikalisch und "Luis von Ulten" kabarettistisch glanzvoll gestalteten.

 

Nach der 130. Hauptversammlung eröffneten Halls Bürgermeisterin LAbg. Dr. Eva Maria Posch und AV-Vorsitzender Gerald Aichner die Ausstellung „Alpenverein - Wege ins Freie". Landesrat Mag. Johannes Tratter, Nat.-Rats-Abg. Hermann Gahr und Dr. Michael Brandl, Tirol Werbung, waren unter den ersten interessierten Besuchern. 

 

Das "Iseltaler Blechbläserensemble“ unter Leitung von Martin Gratz, Vize-Bgmstr. von Kals, präsentierten die eindrucksvoll Filmperformance "Mythos Großglockner" mit etlichen Glockner-Filmen, wozu die acht Musiker die Filmmusik in herausragender Qualität live spielten. Höhepunkt war die historische Verfilmung der Erstbesteigung des Stüdl-Grats zum Glockner anno 1864. Ein filmisches und musikalisches Highlight des Eröffnungsabends, an dem zahlreiche AV-Mitglieder noch lange in Gespräche vertieft waren.

 

Am Jubiläumsfestabend "130 Jahre Alpenverein Hall" sorgten die Stargäste "Franz Posch & Innbrüggler" für musikalischen Hochgenuss. „Luis von Ulten“, vulgo von Manni Zöschg, strapazierte mit seinen Kabaretteinlagen zu "Oschpile Alpenverein" die Lachmuskeln der vielen Gäste im vollen Kurhaussaal extrem.

 

Zahlreiche Ehrengäste gaben dem Alpenverein die Ehre, Halls 1. Bürgermeister-Stellvertreter Werner Nuding, 2. Bgm-StV. Gerhard Mimm, die Stadträtinnen Sabine Kolbitsch und Dr. Tina Haslwanter, Gem.-Rätin Maria Meister, Bürgermeister Dr. Peter Hanser von Mils, sowie OeAV-Vizepräsident Walter Wegscheider.

 

Im Rahmen der Edelweiß-Ehrung konnte die Sektion viele treue Mitglieder für 25, 40, 50 und 60 Jahre AV-Mitgliedschaft auszeichnen und ihnen ihre Edelweiß-Auszeichnung und Ehrengeschenke überreichen.

In einer bunten Fotoshow ließ der Haller Alpenverein seine 130-jährige Geschichte "1884 - 2014" Revue passieren.

Gerald Aichner

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Mo

14

Apr

2014

Zum "130": Glockner-Filme

Iseltaler Blechbläser
Iseltaler Blechbläser

130 Jahre Alpenverein HALL

25. April. Hall Kurhaus 
Ausstellung "Alpenverein - Wege ins Freie“


Glockner-FILM-Performance & „Iseltaler Blechbläserensemble“ mit Filmmusik live zu "
Stüdlgrat - Erstbesteigung 1864" - "Feuer und Eis" - "Friede-Freiheit-Fairness"

FESTABEND 130 Jahre Alpenverein Hall am 26.4. im Kurhaus

Stargäste:  Franz Posch & Innbrüggler
" und „Luis von Ulten“ - "Oschpile Alpenverein"

Franz Posch & Innbrüggler
Franz Posch & Innbrüggler

Großes Festprogramm „Alpenverein Hall 130“

 

Mit einem bunten, musikalischen Fest- und Unterhaltungsprogramm, Ausstellung über die lange Alpenvereinsgeschichte, einer Jubiläums-Hauptversammlung und einer Performance von tollen Filmen mit Live-Musik feiert einer der ältesten und der größte Haller Verein Ende April seinen 130-jährigen Bestand. Exkursionen, eine Zirben-Pflanzaktion, Filmabend und Lawinen update werden das Festprogramm 2014 abrunden.

„Der Alpenverein will mit diesem Festprogramm nicht nur sein Jubiläum feiern, sondern Mitgliedern, Freunden des Alpenvereins, Interessierten und der Öffentlichkeit einen großen Bogen seiner historischen Entwicklung, Zielsetzung und Aktivitäten in Gegenwart und für die Zukunft vermitteln. Gemeinsam möchten wir ein großes Fest feiern, die Basis für die Zukunft legen und laden dazu die Bevölkerung herzlich ein!“

 

Freitag 25. April . Kurhaus Hall

18:00   130. Hauptversammlung für Mitglieder

19:00   Ausstellung „152 Jahre Alpenverein in Österreich“,
geöffnet auch Samstag 9:30 – 13:00 h

 

Nordtiroler Filmpremiere um 19:30 h
„Mythos Großglockner“
Film-Performance mit „Iseltaler Blechbläserensemble“

Historische „Erstbesteigung Glockner- Stüdl-Grat 1864“. „Feuer und Eis“
. „Friede-Freiheit-Fairness“.
Das „Iseltaler Blechbläserensemble“ spielt unter Leitung von Vizebürgermeister Martin Gratz aus Kals die Filmmusik live dazu.

Luis von Ulten
Luis von Ulten

SA 26. April, Kurhaus Hall

19:30   Festabend „130 Jahre Alpenverein Hall in Tirol“

Video-Rückblick & Ausblick - „Edelweiß-Ehrung“ 
Franz Posch & „Innbrüggler“, musikalische Gestaltung 

Luis von Ulten „Oschpile“ - Kabaretteinlagen von Manfred Zöschg


AV-Mitglieder, Freunde und Gäste herzlich eingeladen.

 

Gerald Aichner

1. Vorsitzender

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Mi

05

Mär

2014

Näher zum Berg

„Den Menschen die Berge näher bringen“

 Alpenverein Hall „130“, was heißt das im Alltag?

 

Der Spannungsbogen, der alle ehrenamtlichen Funktionäre/innen - das 40-köpfige Team von Ausschuss, Trainern, Tourenführern und Geschäftsstelle - das ganze Jahr auf Trab hält, um „den Menschen die Berge näher zu bringen“, reicht im ABC von Ausschuss über Glungezerhütte, Klettern, Lizumerhütte bis Zirbe.

 

Ausschuss: Monatlich wird in Vorstand, Ausschuss und jour fixe Aktuelles beraten und beschlossen, wird Finanzcontrolling gemacht, werden in der Geschäftsstelle Mitglieder betreut, Alpin- und Kletter-Kurse abgewickelt.

 

Bücherei: Die öffentliche Alpenvereinsbücherei, mit Büchern, Karten, Tirolensien, steht in der Schulgasse 6 Allen offen.

 

Chronik 1884-2014 ist in Ausarbeitung.

 

Edelweiß-Ehrung: Auch heuer werden wir viele Mitglieder für ihre langjährige Treue (bis zu 60 Jahre) im Alpenverein Hall bei der 130-Jahrfeier am 26. April auszeichnen.

 

Feedback der Mitglieder ist uns sehr wichtig, über Hütten, Steige, Klettergärten, über Service und Touren.

 

Glungezerhütte2610: Durch ihre Höhenlage und Exponiertheit gilt dieser fast ganzjährig geöffneten Hütte größtes Augenmerk; wenn es zB der Föhnorkan mit bis zu 274 (gemessenen) km/h über die Hütte tobt, dass alle Balken ächzen, und sich niemand mehr aus der Hütte hinaustraut.

 

„Hüttenkochbuch“: „Bergrezepte und alpine Lebensart“ beschreibt dieses neue Buch im BLV-Verlag, auch am Beispiel unserer Lizumerhütte.

 

„Inntaler Höhenweg“, vom Patscherkofel über Glungezer-, Lizumerhütte zum Kellerjoch, in 6 Tagen über 6 Hütten hoch überm Inntal, hat sich in kurzer Zeit zur beliebten alpinen Höhentour entwickelt.

 

Klettern: Kürzlich hat sich ein junger Boulderer gemeldet, der freiwillig die Bouldergriffe reinigen, austauschen und ergänzen möchte, um die Boulderräume noch attraktiver zu machen. Toll!

 

Lizumerhütte und Lizum: Was tun, wenn ohne Vorwarnung in der Hauptsaison von 03:00 bis 05:00 Uhr aus allen Rohren und Kanonen höllisch laut geschossen wird? Nerven bewahren, die Gäste beruhigen, und Verbündete suchen, die sich für die Einhaltung des Übergabevertrags und der Schießordnung einsetzen. „Die Lizumerhütte zählt, laut Eugen Hüsler’s gleichnamigem Buch (Bruckmann Verlag) zu den schönsten Wanderhütten der Alpen“.

 

Mitglieder: Die Sektion Hall hat ca. 4200 Mitglieder, der Landesverband Tirol 97.000, der Gesamtverein 470.000. Heuer peilen wir die 4.500 Marke an, in Tirol die 100.000, im Gesamtverein die 500.000.

 

„Neuner-Runde“ heißt der alternative neue Zustieg von Tulfein – Zirbenweg  - Neunerspitze - zur Glungezerhütte.

 

Remise: Seit 20 Jahren kämpft die Sektion um eine indoor-Klettermöglichkeit, nun zeichnet sich möglicherweise ein Silberstreif ab.

 

Zirbe: Heuer plant die Sektion wieder eine Zirben-Aufforstungsaktion in einer Gemeinde unseres Arbeitsgebietes.

 

Kurz eine Riesenpalette an Aufgaben und Verwaltung für „die Alpenvereins-Sektion“, die Mitglieder, das Bergerleben, für Hütten, Wege, Steige, Klettergärten, Tourismus, die weit in die Gesellschaft hineinreichen und wirken. Und auch ständige Kontakte, Hearings und Interventionen mit der Politik in Stadt und Land erfordern. Einzig getragen vom Ziel und der Bereitschaft, „den Menschen die Berge näher zu bringen“!

 

Für das Alpenvereins-Team Hall

Gerald Aichner

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Sa

01

Mär

2014

1964: Glungezer Flugzeugkatastrophe

Wrack am Osthang
Wrack am Osthang

Vor 50 Jahren: Flugzeug zerschellt am Glungezer

Das schwerste Flugzeugunglück der österreichischen Luftfahrt jährt sich zum 50. Mal. 75 Passagiere und acht Besatzungsleute starben, als Ende Februar 1964 eine britische Maschine am Gipfel des Glungezers zerschellte. Auf der Karte war die Höhe des Glungezers nicht angegeben. > ORF Tirol

Video Tirol heute 28.2.2014 on demand

TT 28.2. 2014
TT 28.2. 2014
KROINE 28. 2. 2014
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Alles über den Glungezer im

 

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british eagle remember
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Mo

24

Feb

2014

Föhnorkan

Sturmumtoste Glungezerhütte
Sturmumtoste Glungezerhütte

Föhnorkan sturmumtost

 

Im Winter 2013/14 verzeichnet der Glungezer extrem viele Föhntage. Zuletzt war es etwa im Winter 2000 so.

Die Glungezerhütte liegt sehr exponiert am Grat hingeduckt, und doch sehr windausgesetzt und hat in diesem Winter unter extremen Wetter/Wind-Bedingungen zu leiden.

Am 15. Feber wurde Hüttenwirt Gottfried daher von ORF Radio Tirol dazu live in Sendung interviewt.

Moderator: Die Glungezerhütte ist seit 7. Dez. 2013 wieder offen. Viele Tage ohne Wind wird es heuer nicht gegeben haben?

Gottfried: Das ist richtig, etwa fünf Tage waren bisher ohne Wind. Aber wir kennen das, der Glungezer ist sehr dem Wind ausgesetzt, mehr wie der Patscherkofel, weil er höher ist. Wir sind froh, dass wir bisher keine Schäden haben, dass alles passt. Es gibt immer wieder Leute, die das Naturschauspiel da heroben live erleben möchten und die dann Gott-sei-dank doch heraufkommen.

Mod.: Ihr habt ja eine kleine Wetterstation heroben, was waren die Spitzengeschwindigkeiten heuer?

Gottfried: Wir hatten im Feber einmal 274 km/h. Da ist es dann so, dass das Dach schon sehr vibriert . Wir müssen dann immer wieder hinausgehen und schauen, ob keine Schäden entstanden- sind, soweit wir aber überhaupt vor die Türe hinaus kommen, weil bei 270 km/h ist es doch besser, wenn man in der Hütte bleibt, weil der Wind dann so extrem ist, dass es einen umwirft.

Mod.: Der Schnee, ist der auch weggeblasen?

Gottfried: Auf der Südseite in der Senke ist es voll eingeblasen, der Grat ist frei. In den Rinnen Richtung Tulfein-Tulfes da bläst es den Schnee hinein. Das zeichnet ja den Glungezer seit Jahrzehnten aus, dass man immer hinunterfahren kann, außerhalb der Rinnen ist es derzeit wie anfangs November.

Mod.: Gottfried, Du klingst aber gar nicht so genervt oder gestresst?

Gottfried: Nein, das ist die Natur. Auf der einen Seite ist es schon belastend, wenn einem drei, vier Tage der Sturm um die Ohren pfeift; auf der anderen Seite ist es aber auch wieder eine gemütliche Zeit zum Entspannen. Da können wir unsere Batterien wieder auftanken. Wir hoffen, so wie viele Tourengeher, dass es doch noch einen gscheiten Schnee abgibt und schöne Tourenverhältnisse!

Mod.: Ich wünsch Euch auf der Glungezerhütte einen schönen Tag, Alles Gute!

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Fr

07

Feb

2014

130 Jahre AV Hall

Der Alpenverein Hall in Tirol blickt heuer auf sein 130-jähriges Bestehen und Wirken zurück. Im Jahr 1884 von 22 Idealisten als 104. Section des DuOeAV gegründet, zählt die eigenständige Sektion Hall heute ca 4.200 Mitglieder in Hall und Umgebung.

Unser Einzugs- und Zuständigkeitsgebiet in der Region Hall reicht von Absam, Thaur, Mils über Gnadenwald bis Tulfes, Rinn und Ampass.

Hier betreuen wir alle Alpenvereinsmitglieder mit bestmöglichem Service in allen Belangen in unserer AV-Geschäftsstelle Schulgasse 6 (Hof im Bezirksgericht). Wir betreiben hier die öffentliche Alpinbücherei (für Jedermann), halten die ca. 80 km AV-Wege und Steige in Schuss, kümmern uns um den alpinen Naturschutz. Unsere zwei sehr schwierig zu bewirtschaftenden Schutzhütten, Glungezerhütte2610 und Lizumerhütte2019, sowie das Familien- und Jugendbergheim Tollingerhütte, stellen wir nicht nur den Mitgliedern, sondern der Allgemeinheit und besonders dem Sommer- wie Wintertourismus in Tirol als qualifizierte alpine Stützpunkte, Ausbildungs- und Trekkinghütten zur Verfügung.

 

Der Alpenverein Hall ist eine Sektion mit eigenem Statut innerhalb des Gesamt-Alpenvereins OeAV und die drittgrößte Sektion in Tirol (mit ca. 97.000 Mitgliedern). Nach der jüngsten IMAD-Umfrage unter Mitgliedern und Nichtmitgliedern genießt der Alpenverein hohen Stellenwert. Die drei Hauptmotive für den Beitritt zum OeAV und zum Verbleib sind Bergsportaktivitäten (daher mit der Weltweit-Freizeitversicherung), die Hütten/Wege und der alpine Naturschutz. Um diese Erwartungen und hohen Ansprüche auch im (gesellschafts-) politischen Umfeld wahrnehmen und betreiben zu können, würden wir uns wünschen, wenn sich noch mehr Interessierte und Unterstützer zum Alpenverein aktiv bekennen würden.

 

Der Alpenverein Hall ist heute mehr als ein Verein
Ziele und Aufgaben der AV-Sektion Hall sind in ihrem Grundanliegen gleich wie 1884, ein Zeichen, dass diese zeitlos aktuell, sinnstiftend und gemeinschaftsfördernd-sozial wirken. Dafür dankt der Alpenverein Hall Allen, die bisher und derzeit unsere Mitglieder sind. Sie unterstützen ganz wesentlich die Erhaltung der Wege und unsere Glungezer- und Lizumer- Hütte, unser Engagement für den Naturschutz, die Jugendbetreuung, die sieben Alpenvereins-Klettergärten im Halltal, die Klettersteige am Hundskopf und Glungezer, sowie die Bemühungen um Realisierung einer permanenten indoor-Kletteranlage in Hall.

 

Das Jubiläumsjahr 130 Jahre Alpenverein Hall wird die Sektion mit bergsportlichen Aktivitäten, festlichen, wie informell und unterhaltenden Veranstaltungen begehen und ladet dazu heute schon Mitglieder, Interessenten und Freunde ein.

Am 25. April wird im Kurhaus die Jubiläums-Ausstellung Alpenverein gestern und heute eröffnet.

Am 26. April werden zur 130. Hauptversammlung Franz Posch & die Innbrüggler sowie Manfred Zöschg alias Luis aus Südtirol den Unterhaltungsabend mitgestalten.

 

Gerald Aichner

1. Vorsitzender Alpenverein Hall in Tirol und Alpenverein Tirol

Gründungsmitteilung 1884
Gründungsmitteilung 1884
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Fr

03

Jan

2014

Textil-Test-Labor

ZDF Doku: Dreh bei der Glungezerhütte
ZDF Doku: Dreh bei der Glungezerhütte

ZDF-Doku "Auf dem Dach Europas" -


"Höchstes Textilforschungslabor der Welt polychromeLab Glungezerhütte2610" 

hier das ZDF-Video  vom 2.1.2014 (bei ca.15 Min): 
zum VIDEO


Exzellent gefilmter sehr notwendig-nachdenkenswerter Film, Beitrag polychrome Glungezerhütte sehr klar; schöne Aufnahme, toll!

Gratuliere Michele & Lisa!

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Di

24

Dez

2013

Skitour!

Austria Skitouren Festival Lienz

Dez. 2013


Patronanz OeAV

Impulsreferat

 

 

Skitour – das lässt sich nicht mit Worten beschreiben, man muss sie selbst erleben.

Skitour – das weckt sofort wunderbare Bilder im Kopf von Pulverschnee und Sonne, Spuren, rythmisches Gehen & Gleiten, Einklang von Bewegung mit Natur – & vieles mehr.

 

Skitour – das ist kein neuer Trend, sondern die Urform des Skilaufs, ohne Aufstieg keine Abfahrt, ohne die eigene körperliche Anstrengung gäbe es keine Gipfelfreude (nicht „Sieg“) und kein rassiges Abfahrtserlebnis.

 

Als eine der ersten Skitourengeher vor fast 120 Jahren, (im Feber 1895) eine Skitour von Hall über die Lizum im Wattental ins Navistal unternehmen, haben droben am höchsten Joch - Zitat: „einige Schneeschuhläufer aus momentanen Antrieb ihrer Freude durch einen hellen Juchezer Ausdruck verliehen“ ! (Zitat aus dem Alpenfreund, 1895)

 

Wie weit haben wir uns heute davon entfernt? Heute belagern Massen an Tourenläufern  - es gibt kaum noch Touren-„Geher“ – die wenigen Parkplätze an den Hotspots der klassischen Tourengebiete in Nord- und Osttirol, stürmen Kolonnen in Zweier- und Dreierreihen kerzengerade bergan, zuzeln zwischendurch mal kurz an irgendeinem sog. Muntermachergetränk, stoppen die Stoppuhr, ersparen sich dank Funktionskleidung das lästige Umziehen im schneidigen Gipfelwind, schalten die Helmkamera ein und stürzen sich, ohne das Panorama eines Blickes zu würdigen, gleich wieder ebenso cool wie stressig ins Tal.

 

Ich erlebe diese Entwicklung seit Jahrzehnten gleichsam Tag für Tag, heute auch Nacht für Nacht, vor meiner Alpenvereins-Hütte.

Und doch!:  Es muss etwas Besonderes sein, dieses Skitourengehen, sonst würden sich nicht immer mehr dieser „Bewegung“ - im wahren Sinne des Wortes - anschließen,

würden Seilbahnsprecher und Liftbetreiber nicht so beharrlich die Tourengeher zum Feindbild erklären

würden nicht Seilbahner, um auf diesen Trend aufzuspringen, sogar eigene Bahnen für die Tourengeher planen oder bauen – siehe Piz Val Gronda, immer noch in der irrigen Meinung, damit die Tourengeher von ihrer Leidenschaft abhalten oder umleiten zu können.

Weit gefehlt - verkehrt gedacht - das Geheimnis des Tourengehens nicht begreifend, die Motive nicht realisierend.

 

Wer Gehen will, braucht keinen Motor.

Wer Tourengehen will, braucht keinen Lift.

Wer Skitouren erleben will, braucht nur ein Paar Ski, Ausdauer, körperliche Fitness ... und das entsprechende Gelände.

 

Weil das so einfach ist, der Alltag für viele Menschen aber immer beschwerlicher, stressiger, angespannter ist, ziehen immer mehr die Reißleine, um sich selbst gezielt zu verlangsamen - auf Skitour – quasi wie in einem Fitness-Studio im Freien.

 

Viele andere versuchen das Gleiche aus den gleichen Motiven bei Hüttentrekking oder auf Pilgerwegen :

Aus dem Motiv der Entschleunigung, des mehr- zur Ruhe-Kommens

des Erlebens seiner selbst und seines Körpers, das sich als Wohltat für Seele und Geist entpuppt

des Wahrnehmens und hautnahen Erlebens der Natur, von Kälte, Schnee, Sonne, ganz eigenen leisen Geräuschen im Wald, von Einsamkeit wie auch von Gemeinschaft & Geselligkeit,

 

Kurzum: in dieser Palette positiver Empfindungen und Erfahrungen, trotz Anstrengung, wohltuende Beglückung und Befriedigung des eigenen ICHS zu erfahren.

 

Das ist die eine Seite, die auch eine andere bedingt:

 

Mit dieser Sportart direkt verknüpft ist aus Sicht des Alpenvereins auch ein klares Bekenntnis gegen weitere technische Er- und Über-Erschließung unberührter Naturräume  wie Schlick – Lizum oder Sillian – Sexten  - dem wahren Kapital unseres Erfolgsprodukts Tourismus.

 

Wo sich immer mehr Wintersportler in Wald und Gebirge, aber auch auf Pisten und bei Nacht, bewegen, bleiben Konflikte mit anderen Naturnutzern, mit Forst, Jagd, Agrar- und Grundeigentümern, nicht aus. Verbote allein nützen nichts. Hier sind wir alle aufgefordert, auch dafür sensibel zu werden und gemeinsam nach Lösungen zu suchen – der Alpenverein bietet sich dafür als Partner an.

Mit gutem Willen und Einsicht lassen sich solche Konflikte zufriedenstellend lösen. Ich nenne nur als Beispiele Skitourenlenkung im Karwendel, im Wattental, in Obernberg, Valsertal oder im Brixental.

 

Oder der Bereich des Pistentourengehens, - Nachtskitouren inbegriffen - der geradezu boomt und sich noch weiter steigern wird: Hier werden wir individuelle Lösungen für die einzelnen Gebiete suchen und finden müssen, damit wir uns nicht in einem Skitourenkrieg wieder finden.

Generelle Verbote fürs Pistentourengehen sind genauso wenig sinnvoll, wie tageweise Sperren. Zusammensetzen und in Kooperation gemeinsam nach tragbaren Lösungen suchen, muss die Devise für beide Seiten lauten. Der Alpenverein ist dabei!

 

In diesem Sinne wünscht der Alpenverein dem Skitouren Festival nach einem guten Start eine gute Zukunft im Interesse all jener, die diesen Wintersport als aktives Bergerlebnis zu Tausenden ausüben.“

 

Gerald Aichner,

OeAV Landesverband Tirol, 1. Vorsitzender

Dezember 2013

www.alpenveren.at/tirol

Kurt Nairz (Bergrettung Tirol), Peter Habeler, Franz Theurl (TVB Osttirol), Gerald Aichner (Alpenverein) - Foto: Expa/Michael Gruber
Kurt Nairz (Bergrettung Tirol), Peter Habeler, Franz Theurl (TVB Osttirol), Gerald Aichner (Alpenverein) - Foto: Expa/Michael Gruber
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Mi

11

Dez

2013

GlungezerSkiTour

Foto: OeAV/MMelcher
Foto: OeAV/MMelcher

Tourengeher sind für den Glungezer wichtig


„Tourengeher sind bei der Glungezerbahn sehr willkommen, sie sind wichtig am Berg!“, erklärte Halls Vizebürgermeister Werner Nuding in seiner Funktion als Obmann des Tourismusverbandes Region Hall-Wattens und als Geschäftsführer der Glungezerbahn wörtlich bei der Vollversammlung des TVB am 14. Nov. 2013 in Absam.

Diese Aussage ist aus Sicht des Alpenvereins Hall höchst erfreulich, war dies doch in den letzten Jahren nicht immer ohne Probleme. Bei der Glungezerbahn ist die Gemeinde Tulfes voll haftender Gesellschafter, der TVB Hall und die Agrargemeinschaft Tulfes sind Kommanditisten. Der Alpenverein Hall ist Mitglied des Tourismusverbandes und somit sind seine 4200 Mitglieder gleichsam Miteigentümer der Glungezerbahn.

 

Zur Zukunft der Glungezerbahn und deren großen Bedeutung für die gesamte Tourismusregion Hall-Wattens, aber auch für den heimischen Skisport und Skinachwuchs ist Obmann Werner Nuding überzeugt, dass einer zeitnahen Erneuerung der ersten Sektion von der Talstation bis zur Mittelstation Halsmarter eine enorme Bedeutung zukommt: „Der Skiberg Glungezer genießt ein hohe Beliebtheit bei Gästen und Einheimischen. Die Erneuerung des Doppelsessellifts in eine moderne Kabinenbahn wäre ein  wichtiges Zeichen für die Zukunft für die gesamte Region.“

 

Die Glungezerbahn müsse weiter betrieben werden, der TVB stehe voll dahinter. Es sei jetzt wichtig, den Glungezer zu stärken, vorgesehen wäre, 2015 den ersten Abschnitt zu erneuern. Insgesamt müsse der Glungezer als Berg noch familienfreundlicher werden, so Nuding.

 

Nachtskitourengehen bringe Interessenskonflikte zwischen dieser Gruppe und den Tagesgästen, die auch am Morgen eine gut präparierte Piste haben wollen. Die Glungezerbahn sei zufrieden mit der Frequenz, das Freizeitticket bringe viel Frequenz, damit werde der Glungezer belebt. Auch der Umsatz konnte von 2011 auf 12 gesteigert werden.

 

Obmann Werner Nuding bedankte sich auch beim Alpenverein für  die geleistete Arbeit am Glungezer und für die Betreuung und Instandhaltung der Bergwege.

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So

08

Dez

2013

BergSilvester Glungezerhütte

Silvestermenü 2013/14

der Glungezerhütte

*

Kürbisschaumsuppe  mit Grasmmelnockerl

*

Tagliatelle mit Safranbutter und Alpenzander im Speckmantel

*

Zweierlei Filet mit Waldpilzen und Rahmpolenta

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Lebkuchenparfait mit Wildbeerragout und Glühweinsabayon

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Menü 35 € . Mit Nächtigung & Vitalfrühstück 49 € (AV-Mitglieder)

Mitternacht-Bergfeuer auf der Sonnenspitze

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1. Jänner 2014

Neujahrsempfang für alle Glungezerhüttentourengeher/innen in der Glungezerhütte mit Punsch 

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Mi

04

Dez

2013

lawinen update

Alpenverein LAWINEN UPDATE  für Tourengeher, Snowboarder & Freerider: Risiken einschätzen lernen

Am Freitag 6. Dez. präsentierte der Alpenverein Hall im Kurhaus Hall zum 13. Mal sein Lawinen update.

Michael LARCHER, Leiter des Referats Bergsport im OeAV, Bergführer und gerichtlich beeid. Sachverständiger, informierte über den aktuellen Stand von stop or go [2014], Lawinenvorbeugung, und über das neue Alpenverein-Tourenportal www.alpenvereinaktiv.com

Reinhold SCHERER, Erfolgstrainer des Alpenverein-Kletterteams, zeigte seinen Film über "Von Skitouren zu Steilwandfahrten" und behandelte "Sicherheit & Risiko bei Extrem_Skitouren"

Am INFO POINT im Kurhaus präsentierten sich der
Haller Alpenverein, der Alpenverein-shop, die Glungezerhütte & die Lizumerhütte, die Tourismusregion Hall - Wattens und das Textil-Hochgebirgsforschungslabor 
polychromeLab2610 Glungezerhütte
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Mi

30

Okt

2013

Schönste Alpenhütte

"Schönste Hütte der Alpen" 

Am 1. Aug. 2013 startete eine siebenköpfige Frauengruppe am Marienplatz in München, um nach 28 Tagen auf dem „Traumpfad“  den Markusplatz in Venedig zu erreichen. Während vier von uns wegen  offener Blasen an den Fersen den Weg zur Glungezer Hütte nicht gehen konnten, hatten die anderen drei am 7. Aug. mehrfach Glück:

-          Nach dem Aufstieg auf dem Panoramaweg, auf dem ein böiger, immer kälter werdender Wind uns fast umgeblasen hätte: der freundliche Empfang in der warmen, urgemütlichen Hütte!

-          Superleckeres Essen – nicht nur für den Gaumen, sondern auch fürs Auge – und auch etwas für Vegetarier!

-          Ein kleines, schnuggeliges Schlaflager nur für uns drei.

-          Überaus kompetente Beratung für den Weiterweg am nächsten Tag („…ihr werd´s die Stöcke brauchen zum gegen den Wind stemmen… aber keine Gewitter“) . So war´s dann auch!

-          „Glungezer-Glückssteine“  für jede von uns, zum Versenken in der Lagune in Venedig.

 

Voller Begeisterung haben wir unseren Mitwanderinnen  von der „schönsten Hütte der Alpen“ erzählt  und mit Fotos belegt. Gemeinsam haben wir dann am 29. Aug. die Glungezer-Steine in Venedig ihrer Bestimmung übergeben und jetzt freuen wir uns schon riesig auf unsere Tour zur Glungezer Hütte im nächsten Jahr!

Herzlichen Dank für diesen wunderschönen Platz inmitten der Berge!

Elisabeth R im Namen der sieben Frauen aus Bayern

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Mi

30

Okt

2013

Glung-Glückstein

München-Venedig-Geher erhalten von der Glungezerhütte ihren ganz persönlichen "Glungezer-Glückstein" für die Tour.


Wer den Stein in der Lagune Venedigs versenkt, erhält von der Glungezerhütte ein Andenken und einen Gutschein.
 

Hier geht's zum Glückstein-Album mit Bildern und Berichten erfolgreicher Venediger-Wanderer >>>

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