"seven TuXer summits" Glungezerhütte zur Lizumerhütte -Trekkingbuch 10 € im shop - www.7tuXer.at

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FÜHRER UND ERLEBNISBUCH

zum Sonderpreis für Trekking-Geher über die
"seven TuXer 
summits 2016"

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Bergweg mit Tiroler Bergwegegütesiegel 

 

Die klassische Alpenhauptkamm-Trekking- Route am Traumpfad München - Venedig ist die Grat-Überschreitung Glungezerhütte - Lizumerhütte über sieben TuXer Gipfel - "seven TuXer summits". Sie ist das markante Tiroler Kernstück der Alpenüberquerung vom Glungezer (2.677 m) in die Lizum (2.019 m) im Wattental.

Alpiner Höhepunkt 7TS

"seven TuXer summits"

"Der Abschnitt Glungezerhütte - Lizumerhütte  gilt als alpiner Höhepunkt auf der  München-Venedig Route. Viele gehen die Tal(fahr-)wege durchs Volder- oder Wattental zur Lizumerhütte und wissen nicht, was sie an alpiner Naturschönheit, Faszination wie Fernsicht, Einsamkeit und kurzweiliger Gratwanderung versäumen." - Gottfried, Glungezer-Hüttenwirt, 2016

Wege, Schwierigkeiten, Sicherheit - siehe

ROUTE

14 km, 7- 9 Std.; rot, (1 Teilstück schwarz; rote Variante über Tulfeinjöchl – Naviser Jöchl); +750 Hm/ -1350 Hm

„Gipfel fast ohne Ende“ nennt der Tiroler „Adlerweg“ diese Etappe, die von der Glungezer Hütte auf meist steiglosem, aber markiertem Grat nach Süden über die „seven TuXer summits“ und den höchsten Punkt der Route auf 2796 m zur Lizum im Wattental führt. Einige Passagen erfordern leichtes Blockklettern.
Routenverlauf: Glungezer – Gamslahner – Kreuzjöchl – Kreuzspitze – Rosenjoch – Grünbergspitze – Grafmartspitze – Naviser Jöchl – Mölsjoch – Schoberspitze – Mölser Sonnenspitze – Klammjoch – Lizumer Hütte (2019 m), der ausgezeichneten Trekking- und Skitourenhütte im „Herzen der TuXer“ und inmitten des Bundesheer TÜPls Lizum.

Am Weg zum Geier
Am Weg zum Geier

 

Zustieg

Der Zustieg erfolgt ab Hall (Regionalbus 4134, Pkw, zu Fuß) nach Tulfes - mit der Glungezerbahn (letzter Glungezerlift um 15.30 Uhr von Tulfes) - Auffahrt zur Tulfeinalm (Einersessellift-Bergstation) - Weg Nr. 37 bzw. 333 kurz rechts westlich hinab zur Tulfeinalm (2035 m) und hier gleich südlich am "Recheis-Weg" hinauf zum Tulfeinjöchl (2.278 m) zur Talstation der Glungezer-Materialseilbahn: Gepäcktransport: Telefon an der Station; 3 €
Weiter am Glungezer-Panoramasteig Nr. 333 zur Glungezerhütte
Zeit: Tulfeinalm in 1.30 Std. und 600 Hm zur Glungezerhütte 2.610 m; Nächtigung

Am Abend genießt man den Sonnenuntergang auf der Sonnenspitze oder auf dem Glungezergipfel (2.677 m)- mit einem grandiosen Rundblick über "500 Gipfel, Jöcher und Grate".

 

Alpine Erfordernisse - Zeiten

Trittsicherheit & ordentliche Kondition. Überschreitung am Grat sollte schneefrei sein.
Für diese Kammüberschreitung ist mit reiner Gehzeit Glungezerhütte - Lizumerhütte von mindestens 7 Std., im Schnitt ca. 8 Stunden, als Gruppe auch länger zu rechnen.
Daher unbedingt Aufbruch am Morgen und nicht erst zu Mittag. Wer erst gegen 13:00 Uhr am Glungezer oder der Tulfeinalm startet, handelt leichtsinnig, er braucht zu lange, schafft die Route nicht mehr und kommt in die Dunkelheit.

Abzuraten ist die Überschreitung vom Patscherkofel in einem Tag zur Lizumerhütte, das ist den allermeisten viel zu weit und zu anstrengend. Vernünftigerweise in der Glungezerhütte nächtigen und am Morgen losgehen.

 

* In der Glungezerhütte erkundigen
ob das letzte Wegstück vom Mölsjoch in die Lizum frei oder wegen Schießübung des Bundesheeres bedingt, zeitweise gesperrt ist. Ausweichrouten zur Lizumerhütte weiß der Hüttenwirt.
 

* Trinkvorrat 
vom Glungezerhütte mitnehmen, unterwegs kein Wasser, erst wieder in der Lizum

* Früh aufbrechen
Nur bei guten Verhältnissen die Route über den Kamm wählen.

 

* Schlechtwetter-Varianten 

* Gwannsteig (Alpine Route)
Am Gwannsteig Nr. 350 vom Tulfeinjöchl nach Steinkasern besteht mitunter Steinschlaggefahr 
Umgehungsmöglichkeiten sind auch über Glungezerhütte zum Rosenjoch - Abstieg am Steig 332 nach Steinkasern - Aufstieg zum Naviser Jöchl und über Mölsjoch zur Lizumerhütte.

 

* über Windegg ins Voldertal - Steinkasern - Naviser Jöchl - Klammjoch - Lizumerhütte


* Trittsicherheit - Markierung - Versicherung

Trittsicherheit erforderlich, Schwindelfreiheit. Die Route ist in der ersten Hälfte bis zur Grafmartspitze teilweise kein Steig, sondern Blockwerk - aber neu und gut markiert und landschaftlich sehr schön!

Die Blockgratüberschreitung Glungezer-Lizum (München-Venedig) ist durchgehend markiert und an mehren Stellen mit Seil versichert worden. Am Abstieg vom Rosenjoch wurde ein Stahlseil eingehängt. Bei Nässe sind die Steine aber teils sehr rutschig.

Naviser Jöchl 
Am Jöchl nicht den ersten Abstieg rechts (südlich) ins Navistal wählen, sondern fünf Meter nördlich unterhalb des Jöchls absteigen,rechts östlich den Steig Nr. 27, zuerst fünf Minuten östlich ansteigen, dann gehts zunächst eben zur roten Tafel "Posten 13"
Abzweigung: links gehts zur Naviser Sonnenspitze, wir gehen rechts weiter, absteigend Richtung Mölsjoch-Klammjoch-Lizumerhütte.


Mölsjoch 

Am Joch nicht links hinunter zu den Almen im Mölstal nach Walchen, sondern noch einmal kurz - 15 bis 20 Minuten" - den Fahrweg ansteigen zur Schoberspitze und dann weiter zum Klammjoch und zur Lizumerhütte.

Zeiten
Naviser Jöchl - Nördl. Schoberspitze 1 bis 1.30 Std.
Schoberspitze - Lizumerhütte 1.15 bis 1.45
Gesamt Naviser Jöchl - Lizumerhütte 2.30 - 3 Std.

Von der Lizumerhütte aus in der Glungezerhütte anrufen, dass man gut angekommen ist.

 

Die Lizum ist militär. Sperrgebiet, es kann zeitweise zu Behinderungen kommen: Die Lizumerhütte ist aber auf der Wattentalstraße immer erreichbar!

Auskunft vor Anreise oder Tour beim Lizumer-Hüttenwirt Tel. 05224/52111 od. +43/664/6475353 einholen.

Auskünfte über die Benützbarkeit von Verkehrswegen und Touristensteigen während der Schießzeiten erteilt auch das TÜPl-Kommando Tel. 050201/6442010. Den Weisungen der aufgestellten Absperrposten ist unbedingt Folge zu leisten.
 

Wanderkarten und GPS-Daten zum Download

Das Institut für militärisches Geowesen stellt Karten sowie GPS Koordinaten im GPS-Exchange Format zur Verfügung. Karten und Dateien hier Download

 

Bergwege gelb oder mit blauem Punkt:

einfachere Wege, die schmal und steil sein können
 

Bergwege mit rotem Punkt:

• überwiegend schmal, oft steil angelegt und können absturzgefährliche Passagen aufweisen
• kurze versicherte Gehpassagen können vorkommen 


 

Bergwege mit schwarzem Punkt :

schmal, oft steil angelegt und absturzgefährlich

Es kommen zudem gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern.
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich


„Alpine Routen“ führen in das freie alpine bzw. hochalpine Gelände und sind keine Bergwege im vorangegangenen Sinne.

Sie können exponierte, ausrutsch- und absturzgefährdete sowie ungesicherte Geh- und Kletter- Passagen enthalten 

 

Öffentliche Anreise und Parkmöglichkeiten

Die Ausgangspunkte des Inntaler Höhenweges sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Tipps zur 
Anreise:
Mit dem Pkw sind die Parkplätze der Bergbahnen in Tulfes und Igls nutzbar.



 

Beste Reisezeit/Tourenzeit

Der Inntaler Höhenweg ist am besten von Mitte Juni/Anfang Juli bis Anfang Oktober begehbar. Bitte beachten Sie die jeweilige aktuelle Wettersituation.



 

Kartendarstellung mit Routenverlauf und GPX-Tracks zum Download:
Hier finden Sie den gesamten Inntaler Höhenweg in einer interaktiven Kartendarstellung und haben die Möglichkeit zum Download der GPX-Tracks. 

Zur interaktiven Kartendarstellung